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How to Fish: Der neue Indie-Hit auf Steam hat schon 2 Millionen Verkäufe geknackt
Der ungewöhnliche Koop-Titel mit Angel-Mechanik feiert einen rasanten Start auf Steam und lockt hunderttausende Spieler gleichzeitig an.
Wenn ihr in den letzten Tagen über die Steam-Startseite gescrollt seid, ist euch sicher How to Fish ins Auge gesprungen. Das Debütprojekt von Entwickler Dazed Games erschien am 20. August. Gerade einmal drei Tage später verkündete das Studio bereits stolze eine Million verkaufte Exemplare.
Wie wir schon bei Meccha Chameleon gesehen haben, fiel der Steam-Post zu diesem gewaltigen Meilenstein kurz und knackig aus. Die Macher verrieten darin, dass sie die Millionenmarke in nur zwei Tagen geknackt haben. "Ja, wir liefern mehr Content! Ja, wir fixen die Bugs!", ergänzte das Entwicklerteam noch.
How to Fish erschien fast zeitgleich mit mehreren heiß ersehnten Titeln, darunter Mortal Shell 2, die Modern Warfare 4 Beta und die Closed Beta von Wardogs. Dennoch gehört der Titel seit dem Release zu den meistgespielten Spielen auf Steam. In der Spitze loggten sich 268.101 Spieler gleichzeitig ein (via SteamDB). Diese Zahl wuchs seit dem Launch-Tag sogar noch mehrmals an. Der schmale Preis kurbelte diesen rasanten Erfolg sicherlich stark an: Bis zum 27. August kostet das Spiel dank 38 Prozent Launch-Rabatt gerade einmal 4,95 US-Dollar.
Mit How to Fish liefert das Entwicklerstudio Dazed Games sein erstes großes Projekt ab. Ein Debüt-Titel, der aus dem Stand über 260.000 gleichzeitige Spieler auf Steam anzieht, gilt in der hart umkämpften Indie-Szene als ziemlich erfolgreich.
How to Fish ist ein physikbasiertes Angelspiel für bis zu vier Spieler. Natürlich zieht ihr euren Fang hier nicht nur ganz brav mit der Rute an Land. Ihr greift auch auf deutlich brachialere Methoden zurück, um euch die Meeresfrüchte zu schnappen – etwa mit Schusswaffen und Sprengstoff.
Das Spiel zieht seine Inspiration sichtlich aus mehr als nur der aktuellen Renaissance sogenannter Friendcore-Koop-Titel. Es schlägt auch gekonnt die Brücke zu Shootern und anderen Genres. Eine Mechanik belohnt euch beispielsweise für "Trick Shots". Dieser alte Begriff aus der Call-of-Duty-Community beschreibt extrem schwierige Treffer wie No-Scopes. Außerdem dürft ihr einen Teil eurer hart verdienten Ingame-Kohle direkt wieder verzocken.