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Philips Hue Wandleuchtenmodul bringt Nanoleaf Shapes ins Hue-Ökosystem
von Carsten Knobloch
25. Aug. 2026 |
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Signify scheint das Hue-Ökosystem gerade in mehrere Richtungen aufzubohren. Neben der neuen Sync Box tauchen nun Hinweise auf ein weiteres Zubehör auf, das besonders für Smart-Home-Nutzer mit gemischtem Setup interessant sein dürfte: ein Hue Wandleuchtenmodul , das Nanoleaf Shapes direkt ins Hue-Ökosystem holen soll.
Das neue Modul verbindet sich laut Leaks direkt mit einem freien Anschluss einer Nanoleaf-Shapes-Installation und ist mit rund 7,87 cm Länge ähnlich dimensioniert wie Nanoleafs eigener Shapes-Controller. Kompatibel sein sollen die Shapes Hexagons, Triangles sowie Mini Triangles.
Bis zu 100 Nanoleaf-Shapes-Panels lassen sich angeblich ins Hue-System einbinden und tauchen dann als Leuchten in der Hue-App auf. Damit wären sie Teil von Hue-Szenen, Zeitplänen und Automationen und könnten auch in ein Hue-Entertainment-Setup eingebunden werden.
Kleiner Haken: Wie viel von Nanoleafs eigener Funktionalität übrig bleibt, ist noch unklar. Die aufwendigen Multicolor-Animationen aus der Nanoleaf-App dürften in dieser Form nicht überleben. Geleaktes Material zeigt fünf separate Farbauswahlpunkte, die sich mit Hue-Szenen und -Effekten kombinieren lassen – also zumindest ein gewisses Maß an Mehrfarbensteuerung.
Das Modul funkt per Zigbee und Bluetooth, nicht per Thread. Matter wird zwar unterstützt, aber wie bei anderen Hue-Geräten über die Hue Bridge als Vermittler. Ein direkter Matter-over-Thread-Draht zu Apple Home besteht also nicht. Für Apple-Home-Nutzer heißt das: Die eingebundenen Shapes dürften über die Bridge letztlich auch in Apple Home landen, wie tief die Integration außerhalb der Hue-App reicht, muss sich aber zeigen. Man kann sich aber kaum vorstellen, dass das alles viel schlechter als die Nanoleaf-App ist.
Preislich soll das Wandleuchtenmodul in Europa bei 39,99 Euro liegen, Marktstart ist Berichten zufolge der 3. September. Ob dahinter eine formale Partnerschaft zwischen Signify und Nanoleaf steckt oder Signify das schlicht im Alleingang gebaut hat, ist bislang offen.
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