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Emacs 31.1 entfernt alten Unexec-Dumper
Der Editor Emacs entfernt mit Version31.1 den seit Version 27 veralteten Unexec-Dumper. Auf 32-Bit-x86-Systemen nutzt das Konfigurationsskript mit GCC 4 oder neuer nun standardmäßig zusätzliche Compileroptionen, die einen seltenen GCC-Fehler umgehen sollen. Der portable Dumper unterstützt nun auch m68k-Systeme mit a.out-Format.
Das bisher mit Emacs ausgelieferte Programm „ctags“ entfällt. Nutzer können stattdessen Universal Ctags einsetzen. Das bisherige Verhalten bleibt vorerst über „etags –ctags“ verfügbar. Mit „–with-systemduserunitdir“ kommt zudem eine neue Konfigurationsoption für das Installationsverzeichnis von systemd-User-Units hinzu.
Beim Start aktiviert Emacs in kompatiblen Terminals nun standardmäßig „xterm-mouse-mode“. Mausbewegungen und Klicks funktionieren dadurch ohne zusätzliche Konfiguration. Wer das bisherige Verhalten bevorzugt, kann die Option deaktivieren. Die Datei „site-start.el“ lädt Emacs künftig vor der benutzerspezifischen „early-init.el“.
Neu ist außerdem die automatische Verarbeitung eines „user-lisp/“-Verzeichnisses in der Emacs-Konfiguration. Emacs kompiliert darin Lisp-Dateien und Unterverzeichnisse rekursiv, sucht nach Autoload-Markierungen und nimmt die Verzeichnisse in den „load-path“ auf. Nutzer können das Verhalten abschalten oder ein anderes Verzeichnis festlegen.
Startet Emacs als Daemon, zeigt das erste Client-Fenster Warnungen aus dem Startvorgang nun im „Warnings“-Puffer an. Bei der Darstellung unterstützt „line-spacing“ Abstände oberhalb und unterhalb von Textzeilen. Eine neue Formatierung namens „margin“ steuert die Darstellung in den linken und rechten Fensterrändern. Die News-Datei listet alle Änderungen auf.
Die Gesellschaft für Informatik (GI) fordert eine Reform des deutschen Computerstrafrechts. In einem am 25. August 2026 veröffentlichten Whitepaper verlangt sie neben Änderungen am Strafrecht vor allem mehr Rechtssicherheit für ehrenamtliche Sicherheitsforschende.
Im Rahmen der Eröffnungsfeier der World Humanoid Robot Games in China hat ein laufender humanoider Roboter den 100-Meter-Weltrekord von Usain Bolt (9,58 Sekunden) mit 9,39 Sekunden unterboten.
Die Zahl schwerwiegender Sicherheitslücken und das Tempo ihrer Ausnutzung nehmen laut dem Quarterly Thread Landscape Report von Rapid7 im zweiten Quartal 2026 weiter zu. Deutschland lag dem Report zufolge bei Ransomware Angriffen weltweit auf Platz zwei.
David Heinemeier Hansson (DHH) hat die Omacom Foundation mit einem Startkapital von acht Millionen US-Dollar gegründet. Die gemeinnützige Stiftung soll die Infrastruktur rund um die Linux-Distribution Omarchy finanzieren, deren Markenrechte verwalten und Open-Source-Projekte sowie Entwickler...
Die immer weiter steigenden RAM- und Flash-Preise treffen jetzt auch PINE64. Aufgrund der hohen Kosten produziert der vor allem für seine Smartphones und Tablets bekannte Hardwaresteller ab sofort keine Linux-Hardware mehr.