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Für Frühaufsteher: Partielle Mondfinsternis am Freitagmorgen
Die Erinnerung an die partielle Sonnenfinsternis ist noch frisch, da wird der Mond verdunkelt. Hier wird davon am Freitag aber nur der Anfang zu sehen sein.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Zwei Wochen nach der spektakulären Sonnenfinsternis vom 12. August folgt am Freitag eine partielle Mondfinsternis, bei deren Beobachtung dieselben Schwierigkeiten auftreten, nur unter umgekehrten Vorzeichen. Wer den Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde sehen will, muss am 28. August früh aufstehen und wieder einen hohen Beobachtungsort aufsuchen. Denn der Mond wird dabei ab 4:33 Uhr nur etwas höher stehen als die Sonne zum Beginn der Sonnenfinsternis, erklärt das Haus der Astronomie. Abhängig vom Wetter wird der Beginn der partiellen Verfinsterung gut zu sehen sein, die maximale Verfinsterung aber nicht mehr, hat Uwe Pilz von der Vereinigung der Sternfreunde der dpa erklärt. Dafür müsste man sich weiter westlich befinden, am besten auf dem amerikanischen Kontinent.
Bei einer Mondfinsternis tritt der Erdtrabant in den Schatten ein, den unsere Erde ins All wirft. Dieser Schatten hat zwei Bereiche, den äußeren Halbschatten und den inneren Kernschatten. Nur wenn der Mond den Kernschatten durchquert, ist das auf der Erde deutlich zu erkennen, anders als bei einer Sonnenfinsternis dabei aber an jedem Ort der dem Schauspiel zugewandten Nachtseite. Charakteristisch ist dabei eine kupferrote Färbung, die der Mond während einer totalen Mondfinsternis einnimmt. Am Freitag könnte die „zumindest im Westen Deutschlands beim verfinsterten Teil des Mondes andeutungsweise“ sichtbar werden, sagt das Haus der Astronomie vorher.
Für die Beobachtung der partiellen Mondfinsternis muss man am Freitag nicht nur früh aufstehen. Weil sie sich so nah am Horizont abspielt, ist ein erhöhter Standort ideal. Wer schon für die Sonnenfinsternis fündig geworden ist, sollte sie von dort beobachten, raten die Expertinnen und Experten. Sehr lohnend könne es zudem sein, „den teilweise verfinsterten Mond unmittelbar über dem Horizont mit einem passenden Vordergrundmotiv im Bild festzuhalten“, schreibt das Haus der Astronomie noch. Anders als bei der Sonnenfinsternis muss man hier keine besondere Vorsicht bei der verwendeten Kameratechnik walten lassen. Sogar mit einem Smartphone könnten Bilder davon gelingen, ergänzt Pilz.
Dass partielle Mondfinsternis jetzt so kurz auf die Sonnenfinsternis folgt, ist kein Zufall, erklärt die Einrichtung des Max-Planck-Instituts für Astronomie noch. Es sei oft der Fall, dass sich gut zwei Wochen nach einer Sonnenfinsternis auch eine Mondfinsternis ereignet, nur selten seien beide aber vom selben Ort auf der Erde aus zu sehen. Dieses Mal ist das wieder einmal der Fall. Im deutschsprachigen Raum war vor gut einem Jahr zuletzt eine totale Mondfinsternis zu sehen, damals zur kinderfreundlichen Uhrzeit an einem Sonntagabend. Die nächste steht am 31. Dezember 2028 an, sie wird vom deutschen Sprachraum gut zu beobachten sein. 2029 wird es sogar zwei totale Verfinsterungen geben.
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