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Handhelds - Tech-Riese legt eigene Handhelds mit Update lahm und forderte auch noch Geld für die Reparatur – jetzt zieht er die Reißleine
Lenovo hat ein fehlerhaftes Update für den Legion Go zurückgezogen. (Bild: Lenovo)
Anfang August 2026 hatten wir über ein fehlerhaftes Systemupdate für den Lenovo Legion Go berichtet, das mitunter zu komplett nutzlosen Handhelds führte.
Nun hat der Hersteller das Update wieder entfernt. Ob betroffene Nutzer nun entschädigt werden, ist allerdings offen.
Die BIOS-Version »N3CN42WW« für den Legion Go hatte Lenovo schon im April 2026 veröffentlicht. Kurz darauf gab es erste Nutzer, die online Probleme mit dem Update meldeten.
Ein User berichtete etwa, dass sein Handheld bis auf die LED-Beleuchtung der Buttons nicht mehr funktioniert, nachdem die neue Version installiert wurde. Besonders pikant: Für eine Reparatur verlangte Lenovo etwas mehr als 230 Euro.
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Wie Notebookcheck nun berichtet, hat Lenovo das Update ohne größere Ankündigung nun zurückgezogen. Auf der Website wird die Version »N3CN40WW« als aktuellste aufgeführt. Dabei handelt es sich um den Vorgänger von »N3CN42WW«.
Da es keine offizielle Stellungnahme von Lenovo dazu gibt, ist unklar, ob weitere Schritte folgen werden. Offenbar hat der Hersteller aber immerhin erkannt, dass das Update zu Problemen führen kann.
Für die Nutzer, deren Handhelds jetzt nur noch teurer Elektroschrott sind, ist das natürlich ein schwacher Trost. Der oben genannte User hat sich bisher auf Reddit nicht noch einmal gemeldet.
Wie viele Nutzer von den Problemen mit dem neuen Update betroffen sind, kann kaum seriös geschätzt werden. Den Meldungen auf Social Media zufolge, dürfte es sich aber nur um eine vergleichsweise kleine Gruppe handeln. Da wäre es nur fair von Lenovo, die Geräte kostenlos zu reparieren.