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ARD-Korrespondent Spieker zur Lage nach Sturzflut in Nepal
Wie viele Menschen durch die Sturzflut in Nepal ums Leben gekommen sind, ist noch unklar. Erst nach und nach wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich, die laut ARD-Korrespondent Markus Spieker vor allem auf den Klimawandel zurückzuführen ist.
Das Ausmaß der durch eine Sturzflut verursachten Katastrophe in Nepal ist noch nicht ansatzweise absehbar. In der betroffenen Region seien "ganze Dörfer ausgelöscht" worden, berichtet ARD-Korrespondent Markus Spieker. Aus der Luft seien zum Teil nur Geröll und Wasser zu sehen, keinerlei Spuren von Zivilisation mehr.
Durch die massive Zerstörung von Brücken und Straßen und der zusammengebrochenen Kommunikation könnten Rettungskräfte in die betroffenen Gebiete kaum oder noch gar nicht vordringen. Und das, obwohl die Suche nach Opfern und möglichen Überlebenden "ein Wettlauf gegen die Zeit" sei, so Spieker. Wie viele Opfer die Katastrophe gefordert hat, sei noch völlig unklar, doch fest stehe, dass die Zahlen noch deutlich ansteigen werden. In der Region seien zum Zeitpunkt der Sturzflut viele hinduistische Pilger aus Indien unterwegs gewesen, auch viele Trekking-Touristen, trotz Nebensaison.
Nachdem kurz nach der Sturzflut ein Erdbeben als Auslöser vermutet worden war, wird inzwischen davon ausgegangen, dass ein riesiger Eisblock die Erderschütterung zur Folge hatte, wie ARD-Korrespondent Spieker weiter berichtete. Dass der fast einen Kilometer breite Eisblock in die Tiefe stürzte, sei wohl letztlich vor allem auf den Klimawandel und die damit einhergehende Erderwärmung zurückzuführen. Seit Jahren nimmt dadurch im Himalaja die Gletscherschmelze zu.
Bei einer Sturzflut in Nepal sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.
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