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Steam Machine: FSR-4-Support ist ein riesiger Gewinn für Valves neuen Wohnzimmer-PC
Obwohl die Hardware auf der bescheidenen RDNA-3-Architektur basiert, rettet AMDs modernstes Upscaling die Performance bei anspruchsvollen Spielen.
Nachdem ihr hoffentlich alles, was Valve für die Steam Machine angekündigt hat, verdaut habt, ist es Zeit für den nächsten Schritt. Der Versand über das Reservierungssystem startet ja ohnehin schon recht bald. Valve hat offiziell bestätigt, dass FSR 4, die fortschrittlichste Bild-Upscaling-Technologie von AMD, auf die Steam Machine kommt.
Falls ihr damit nicht vertraut seid: Upscaling ist ein effektiver Weg, um die Performance von Spielen auf kompatibler Hardware zu steigern. Die meisten aktuellen Titel bieten mittlerweile irgendeine Form von Upscaling an. Am weitesten verbreitet ist dabei Nvidias DLSS. Genau wie DLSS nimmt auch FSR ein Bild, das in einer niedrigeren Auflösung gerendert wurde, und skaliert es auf eine höhere Auflösung hoch. Das spart kostbare Rechenpower.
Wir wissen zwar noch nicht genau, ab wann die Steam Machines AMDs neueste Technik nutzen können, aber das sind trotzdem aus mehreren Gründen großartige Neuigkeiten. FSR 4 reicht qualitativ nah an Nvidias DLSS 4 heran. Da AMD-Hardware Letzteres nicht unterstützt, hätte sich die Steam Machine eigentlich mit den älteren, schwächeren FSR-Versionen begnügen müssen. Die Nachricht, dass Valves neueste Hardware FSR 4 nativ unterstützt, bedeutet also auch eine breitere Spielekompatibilität.
Obwohl sie deutlich leistungsstärker als ein Steam Deck ist, verfügt die Steam Machine über recht bescheidene Specs. Rechenleistung ist hier also absolute Mangelware. Eine gute Upscaling-Technik sorgt für eine bessere Performance bei den anspruchsvollsten Spielen und macht die Hardware potenziell zukunftssicher.
"Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden mit FSR 4.1 beim Upscaling ein qualitativ deutlich hochwertigeres Grafikerlebnis genießen werden", verriet uns Valve im Gespräch mit Eurogamer. "AMD erweitert den Support auf weitere Geräte, darunter auch die Steam Machines."
Bislang war FSR 4 ausschließlich der modernsten AMD-Grafikkartengeneration, RDNA 4, vorbehalten. Kürzlich kündigte AMD jedoch an, die Technik auch auf ältere GPU-Architekturen wie RDNA 3 und sogar RDNA 2 zu bringen. Die GPU der Steam Machine basiert auf RDNA 3, das passt also perfekt zusammen.
Ein paar Fragen bleiben vorerst noch offen. FSR 4 nutzt einen anspruchsvolleren Algorithmus, um diese Ergebnisse zu erzielen. Das könnte sich auf die Performance der Steam Machines auswirken. Je nachdem, wie die Entwickler die Technik implementieren, lässt sich das aber vielleicht bis zu einem gewissen Grad vermeiden. Aktuell sind handfeste Informationen dazu noch rar gesät. Wir müssen also abwarten, bis Valve weitere Details preisgibt.
AMDs FidelityFX Super Resolution (FSR) 4 ist die neueste KI-gestützte Antwort auf Nvidias dominantes DLSS. Dass AMD die eigentlich für RDNA-4-Grafikkarten konzipierte Technik per Update auf ältere Chips portiert, ist im Jahr 2026 ein massiver strategischer Vorteil für schwächere Hardware.
Valve hat zwar noch keinen konkreten Termin für den FSR-4-Support auf der Steam Machine bestätigt, aber vielleicht ist es schon in den nächsten Wochen so weit. AMD peilt den Juli für die Einführung der Technik auf seinen RDNA-3-GPUs an. Daraus lässt sich schließen, dass die Steam Machines nicht mehr lange auf sich warten lassen.