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Was über den Besuch von CIA-Chef Ratcliffe in Moskau bekannt ist
Nach einem Besuch von CIA-Chef Ratcliffe in Moskau wird über den Zweck der Reise spekuliert. In US-Medien hieß es, Ratcliffe habe Russland vor einem Angriff auf die NATO gewarnt. Der Kreml spricht von "Schauergeschichten".
Der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Ratcliffe, hat am Dienstag die russische Hauptstadt Moskau besucht. Flugverfolgungsdaten zufolge landete er vor seinem Besuch in Lettlands Hauptstadt Riga zwischen. Über den Inhalt von Ratcliffes Gesprächen in Moskau wurde nur wenig bekannt - was für Spekulationen sorgt.
Für Ratcliffe dürfte es der erste Besuch als CIA-Chef in Moskau gewesen sein. Der letzte bekannte Besuch eines CIA-Chefs in Russland war im November 2021 die Reise des damaligen Direktors William Burns. Rund drei Monate später griff Russland die Ukraine an. Anders als Burns traf Ratcliffe den russischen Präsidenten Wladimir Putin nun aber nicht persönlich.
CIA-Chef Ratcliffe soll zu Gesprächen in Moskau gewesen sein. Über das Thema der Gespräche ist nichts bekannt.
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In US-Medien heißt es, CIA-Direktor Ratcliffe habe Russland bei seinem Besuch in Moskau vor einem Angriff auf NATO-Verbündete gewarnt. Das berichteten das Wall Street Journal und das Magazin Politico unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen.
Ratcliffe habe Russland vor allem mit Blick auf die östlichen NATO-Partner im Baltikum vor einer Eskalation gewarnt, heißt es bei Politico weiter. Zudem habe er den Kreml dazu gedrängt, seine militärische und finanzielle Unterstützung für Iran herunterzufahren.
US-Präsident Donald Trump hatte Ratcliffes Aufenthalt in Russland in einem Radiointerview gestern bestätigt. Er verneinte allerdings, dass die Reise im Kontext eines möglichen Vorgehens von Präsident Putin gegen die NATO oder des Iran-Kriegs gestanden habe. Laut Trump sei Ratcliffes Besuch "eine Art Semi-Routine" gewesen.
Nun muss noch das Repräsentantenhaus über das Gesetzespaket entscheiden.
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Ratcliffes Besuch fand auch in den baltischen Staaten größere Beachtung. Mit Blick auf die Medienberichte zu möglichen Gesprächsinhalten betonten Regierungsvertreter in Estland, Lettland und Litauen aber, dass sich das Niveau und die Einschätzung der militärischen Bedrohung nicht verändert hätten.
"Das Risiko eines direkten russischen Angriffs ist derzeit gering", schrieb Lettlands Staatspräsident Edgars Rinkevics auf Facebook. "Sabotageakte, Cyberangriffe und hybride Operationen bleiben aber möglich." Ähnliche Äußerungen kamen auch aus Estland und Litauen.