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PayPal: Advent und Stripe haben Übernahmeversuch angeblich aufgegeben
Für mehr als 50 Milliarden US-Dollar wollten Advent und Stripe PayPal übernehmen, dort fand man das zu wenig. Nun wurde das Vorhaben angeblich abgeblasen.
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Der Zahlungsabwickler Stripe und das Private-Equity-Unternehmen Advent haben ihren Übernahmeversuch von PayPal abgeblasen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die beiden Firmen wollten laut Berichten mehr als 50 Milliarden US-Dollar bezahlen, was der Vorstand von PayPal als unzureichend zurückgewiesen hat. Wäre der Deal zustande gekommen, wäre es eine der größten fremdfinanzierten Übernahmen überhaupt gewesen, schreibt Bloomberg noch. Der Aktienkurs von PayPal ist jetzt nach Handelsschluss um bis zu 14 Prozent abgesackt, schreibt der Finanznachrichtendienst weiter.
Dass es nach einer monatelangen Talfahrt der Aktien von PayPal immer mehr Interesse an einer Übernahme gab, war im Februar bekannt geworden. Das milliardenschwere Angebot von Stripe und Advent war dann im Juli publik geworden. Im Zuge dieser Entwicklung konnten die PayPal-Aktien deutlich an Boden gutmachen, dank mehrerer Kurssprünge stehen sie im Jahresverlauf aktuell noch fast 6 Prozent im Plus. Das könnte sich nach Handelsbeginn am Freitag aber ändern, deuten zumindest die Entwicklungen nach Handelsschluss jetzt an. Das Vertrauen in eine Kehrtwende ohne Übernahme ist offenbar nicht groß genug.
Für die lange Talfahrt der Aktien wurden unter anderem verlorene Marktanteile an Apple Pay und Google Pay verantwortlich gemacht. Ferner hieß es, dass es dem Unternehmen nicht gelungen sei, die eigene Technik zu modernisieren und mit den Rivalen mitzuhalten. Angesichts seiner globalen Bedeutung galt der Zahlungsdienstleister aber auch schon länger als deutlich unterbewertet. Wegen der negativen Geschäftsentwicklung bei PayPal war Anfang Februar schon der CEO mit sofortiger Wirkung abgesetzt worden, übernommen hat später der bisherige Verwaltungsratsvorsitzende, Enrique Lores. Er hat eine Übernahme nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber versichert, dass der Fokus auf einer Trendwende liege.
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