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Partielle Mondfinsternis über Deutschland von Wolken verdeckt
Selbst Frühaufsteher hatten kaum Chancen, die partielle Mondfinsternis über Deutschland zu beobachten. Eine Wolkendecke versperrte fast überall die Sicht. Aber die nächsten Gelegenheiten kommen bald.
Um 4.34 Uhr begann über Deutschland eine partielle Mondfinsternis. Zu sehen war davon allerdings kaum etwas: Von Westen waren dichte Wolken aufgezogen, die vielerorts den Blick auf den Mond versperrten.
Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) konnte die Finsternis wegen der starken Bewölkung wahrscheinlich nirgendwo in Deutschland gut beobachtet werden.
Zwar gab es im Süden und in Mitteldeutschland einige größere Wolkenlücken. Insgesamt seien die Chancen aber gering gewesen, sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas der Nachrichtenagentur dpa.
Am Freitagmorgen verdunkelt sich der Mond über Deutschland zu mehr als 90 Prozent.
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Im Osten Brandenburgs war der Mond kurz vor Beginn der partiellen Finsternis noch zu sehen. Danach wurden die Wolken dichter und verdeckten ihn vollständig.
Beim Maximum um 6.12 Uhr lagen mehr als 90 Prozent der Mondscheibe im Kernschatten der Erde. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits die Morgendämmerung eingesetzt. Vielerorts ging der Mond wenig später unter.
Eine weitere Gelegenheit bietet sich in der Nacht zum 21. Februar 2027 mit einer Halbschattenfinsternis. Die nächste totale Mondfinsternis folgt am 31. Dezember 2028.
An vielen Orten auf der Welt bestaunten die Menschen die totale Mondfinsternis - auch in Deutschland.
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Dieses Thema im Programm: NDR Into | Nachrichten 28.08.2026 | 03:14 Uhr