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USA: Trump verkündet Öl-Abkommen mit Venezuela
Präsident Trump hat ein Öl-Abkommen mit Venezuela verkündet. US-Konzerne zeigten sich jedoch zuvor bereits zurückhaltend wegen der schlechten Infrastruktur dort und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.
US-Präsident Donald Trump hat ein bedeutendes Öl-Abkommen mit Venezuela verkündet. Die Vereinigten Staaten erhielten mit der Vereinbarung die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.
Dies sei "der größte Öl-Deal in der Weltgeschichte". Nach seinen Angaben werden sich die Ölreserven der USA dadurch mehr als verdoppeln.
Wie Trump weiter mitteilte, wurde die Vereinbarung in Absprache mit der geschäftsführenden Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, geschlossen. Zudem sei die Privatwirtschaft an der Vereinbarung beteiligt. Weitere Details sind bisher unklar.
Dem 63-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe wegen "Drogenterrorismus".
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Im Januar hatten die USA Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bei einem Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas festgenommen und außer Landes gebracht. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.
Die Regierung Trump hat starken Druck auf Caracas ausgeübt, den USA Zugang zu den venezolanischen Vorkommen des klimaschädlichen Energieträgers zu gewähren. Zugleich drängte sie US-Energie-Unternehmen, in Venezuela zu investieren. Die Konzerne zeigten sich jedoch zurückhaltend wegen der schlechten Infrastruktur dort und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.
Venezuela verfügt mit mehr als 303 Milliarden Barrel über die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit, produziert aber nach Jahren der Misswirtschaft und Sanktionen nur etwa 1,25 Millionen Barrel pro Tag. Die strategischen Ölreserven der USA befinden sich derzeit auf ihrem niedrigsten Stand seit November 1982.