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Wolcen 2: Diablo-Klon aus Frankreich erhält eine Fortsetzung
Die Macher des Action-RPGs Wolcen: Lords of Mayhem arbeiten nicht nur am Extraction-Ableger „Gods, Death & Reapers“, sondern auch dem direkten Nachfolger Wolcen 2. Zur Gamescom gab es die Ankündigung, erstes Gameplay und einen Trailer.
Wolcen 2 wird als direkter Nachfolger des ersten Teils entwickelt. Dem Dark-Fantasy-Setting bleibt man sich also treu. Während die Ereignisse einen Sprung um einige Jahre machen, gibt es auf technischer Seite den großen Sprung auf die Unreal Engine 5. In schickerer Grafik gilt es in Hack-and-Slay-Manier Monsterhorden zu beseitigen und wieder einmal die Welt zu retten.
Das Spiel wird zunächst für den PC und später für „aktuelle Spielkonsolen“ entwickelt. Der Start ins Early-Access-Programm auf Steam wird für 2027 angekündigt, eine Steam-Shopseite existiert bereits. Nach dem Launch soll der Titel mit neuen Story-Inhalten und kosmetischen Gegenständen erweitert werden.
Wie schon beim Vorgänger gibt es in Wolcen 2 keine vorgefertigten Klassen, vielmehr bestimmt die Ausrüstung (Waffen) maßgeblich über welche Fähigkeiten die Spielfigur verfügt. In Kombination mit Passivbäumen und Modifikatoren sind Spezialisierungen wie etwa ein „Nahkampfmagier“ oder ein „Revolverheld“ möglich, heißt es auf der offiziellen Website.
Dort werden auch „rasante, rhythmische Kämpfe“ gegen Wellen von Monstern und packende Bosskämpfe versprochen. Neben der Einzelspielerkampagne sind weitere Spielmodi sowie ein Koop-Modus für insgesamt 4 Spieler geplant.
Die Wolcen Studios haben außerdem Playtests angekündigt. Dafür müssen sich interessierte Spieler für das Playtest-Programm des Studios registrieren und einige Fragen beantworten. Die ausgewählten Spieler sollen frühen Zugriff im Rahmen einer Closed Alpha erhalten.
Zusätzlich zu dem obigen Trailer wurde eine halbstündige Gameplay-Demo zu Wolcen 2 mit Entwicklerkommentaren veröffentlicht. Zudem hatten Medien die Chance, das Spiel auf der Messe selbst anzuspielen.
Dabei zeigt sich Heise online beim Ersteindruck eher ernüchtert. Das Spiel an sich sehe zwar solide aus, doch würden die Kämpfe noch „farblos“ wirken und Bosse „mit wenigen und langweiligen Angriffsmustern“ enttäuschen. Zudem würden Gegner und Rüstungen bislang noch generisch wirken.
Beim Vorgänger Wolcen: Lords of Mayhem (Test) gab es zwar eine für die damalige Zeit tolle Grafik, doch trübten sehr viele Bugs das Spielerlebnis. Der Spieleransturm sorgte zudem für einen Zusammenbruch der Server. Das Spiel war aus einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne hervorgegangen, wo es noch unter dem Namen „Umbra“ firmierte.