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Olivia Rodrigo sammelt mit rein weiblichem Festival »Daisy Chain Fields« Millionen für den guten Zweck
Olivia Rodrigo auf der Bühne bei ihrem »Daisy Chain Fields«-Festival
Olivia Rodrigo, 23, hat bei ihrem »Daisy Chain Fields«-Festival 20 Millionen Dollar (17,3 Millionen Euro) für den guten Zweck gesammelt. Rodrigo hatte angekündigt, dass der Erlös des »Daisy Chain Fields« an Organisationen gehe, die sich für Frauen und Mädchen engagieren. Generell standen Frauen bei dem Festival im kalifornischen Irvine im Mittelpunkt. Das Line-up war ganz bewusst rein weiblich ausgewählt.
Unter den Acts waren neben Rodrigo selbst unter anderem Sängerin Chappell Roan, Rapperin Doechii und Sängerin Mitski. Mit dem Festival wollten sie sich für Themen wie Frauengesundheit, Schutz am Arbeitsplatz und Gleichberechtigung einsetzen.
Im Vorfeld des Festivals am Samstag gab Rodrigo bekannt, dass die Show bereits genügend Geld gesammelt habe, um eine Spende in Höhe von zehn Millionen Dollar an zehn gemeinnützige Partnerorganisationen zu leisten. Darunter sind unter anderem Planned Parenthood, das National Women’s Law Center und die Black Mamas Matter Alliance.
Die Philanthropin Melinda French Gates kam zu Beginn von Rodrigos Auftritt als Überraschungsgast auf die Bühne und kündigte an, dass ihre Organisation Pivotal Ventures weitere zehn Millionen Dollar bereitstellen werde. Sie bezeichnete Rodrigo als »eine Kraft« und lobte sie dafür, »einer neuen Generation zu zeigen, wie wichtig ihre Stimmen sind«.
Rodrigo selbst sagte, die Künstlerinnen und Aktivistinnen des Festivals gäben trotz des »Rückschritts bei den Frauenrechten« Hoffnung in der heutigen Zeit. »Das ist eigentlich der Grund, warum ich mich in den Namen ›Daisy Chain‹ verliebt habe«, sagte sie. »Er diente als Erinnerung daran, wie einzelne Teile zusammenkommen können, um etwas Starkes und Unzerbrechliches zu schaffen.«
Inspiration bekam Rodrigo vom »Lilith Fair«, einem Festival in den Neunzigern, bei dem ebenfalls ausschließlich weibliche Künstler auftraten. Von 1997 bis 1999 brachte es zehn Millionen Dollar für wohltätige Zwecke ein. Sarah McLachlan, die das Festival ins Leben rief, um das Vorurteil der Musikindustrie zu widerlegen, man könne nicht mehrere Frauen als Headliner buchen, war als Special Guest bei »Daisy Chain Fields« dabei.