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Mindwtr: Kostenlose Open-Source-App für Fans von Getting Things Done
von Carsten Knobloch
30. Aug. 2026 |
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Wer seine Aufgaben konsequent nach der Getting-Things-Done-Methode (GTD) organisiert und dabei weder Lust auf teure Abos noch auf fremde Cloud-Server hat, darf sich Mindwtr anschauen. Die Anwendung versteht sich als privates, quelloffenes Selbstmanagement-Werkzeug, das vollständig ohne Registrierung oder Benutzerkonto auskommt.
Das Konzept orientiert sich strikt an den klassischen GTD-Schritten: Aufgaben lassen sich blitzschnell im Eingang erfassen, im Anschluss zu klaren nächsten Schritten verarbeiten und mit Kontexten (@arbeit, @zuhause) oder Fälligkeiten versehen. Eine geführte wöchentliche Revision hilft dabei, alte Einträge auszumisten und das System aktuell zu halten. Für den Alltag stehen verschiedene Ansichten bereit, darunter ein reduzierter Fokus-Modus, eine Tafel mit Spalten für nächste Aktionen oder Wartendes sowie eine Kalenderansicht.
Auch bei den kleineren Funktionen ist einiges an Bord: Es gibt integrierte Pomodoro-Timer mit festen Intervallen, Sprachaufnahmen inklusive automatischer Transkription, flexible Wiederholungsregeln sowie optionale Tastaturkürzel für Vim- und Emacs-Nutzer. Wer mag, kann zudem eigene KI-Modelle oder API-Schlüssel für Automatisierungen anbinden.
Alle Daten bleiben standardmäßig lokal auf dem jeweiligen Endgerät. Wer mehrere Geräte abgleichen möchte, bestimmt den Sync-Weg selbst und nutzt beispielsweise iCloud, Dropbox, WebDAV, einen gemeinsamen Ordner oder einen eigenen Server.
Mindwtr steht komplett kostenlos für macOS, Windows, Linux, iOS und Android zur Verfügung. Eine Web-Version zum Selbsthosten gibt es ebenfalls. Wer im Team arbeitet oder gemeinsame Listen teilen möchte, ist hier allerdings falsch: Das Tool ist rein auf die Einzelnutzung ausgelegt. Ein Tool, welches grob in eine ähnliche Richtung geht? Haben wir euch mit Super Productivity schon vorgestellt.
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