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Sins of a Solar Empire 2: So krempelt die Eidolon-Fraktion im Harbinger-DLC das Spiel um
Stardock-Publishing-Chef Brian Clair verrät im Interview, wie die uralte Bedrohung mit Mechaniken wie Korruption und Stealth das 4X-Universum aufmischt.
Mit Harbinger erscheint am 3. September 2026 ein brandneuer DLC für das 4X-Strategiespiel Sins of a Solar Empire 2. Es handelt sich um eine besondere Erweiterung, denn sie führt mit den Eidolon ein frisches Volk ein. Eines, vor dem die Vasari seit fast 10.000 Jahren auf der Flucht sind und das sie als “große Bedrohung” bezeichnen.
Auf dem Papier klingen die Eidolon ziemlich übermächtig, aber sind sie das wirklich? Die Fraktion bringt auf jeden Fall einige neue Mechaniken mit sich, die eure Fähigkeiten auf die Probe stellen und euch zum Umdenken zwingen werden. Wie genau sie das tun, habe ich von Brian Clair erfahren, dem Director of Publishing beim Entwicklerstudio Stardock.
Das Sins-Universum wird maßgeblich vom Konflikt dreier Fraktionen geprägt: Die TEC (eine Handelskoalition der Menschheit), die psionisch begabten Advent und die technologisch überlegenen Vasari, die auf der Flucht vor den übermächtigen Eidolon alles in ihrem Weg zerstören.
Eurogamer.de: Die Vasari sind vor den Eidolon seit fast 10.000 Jahren auf der Flucht. Wie groß war der Druck für das Team, eine Fraktion zu designen, die den großen Erwartungen an diese “große Bedrohung” gerecht wird?
Brian Clair: Ziemlich groß, ehrlich gesagt. Aber dieser Druck hat uns auch in neue Richtungen gedrängt, um ein wenig aus alten Mustern auszubrechen. Die Vasari befinden sich zwar seit 10.000 Jahren auf der Flucht, aber wir Menschen warten mittlerweile ja auch schon seit gut 20 Jahren auf diese Enthüllung.
Eurogamer.de: Es heißt, die Eidolon jagen nicht nach typischen Ressourcen, Handelsrouten oder Kultur, sondern existieren nur, um zu korrumpieren und zu verschlingen. Wie verändert dieser völlig andere Ansatz den typischen Gameplay-Loop der Serie für den Spieler?
Brian Clair: Für die Eidolon ist alles nur ein Mittel zum Zweck, um eine Welt zu korrumpieren. Gier, Macht, Hass, Liebe, Kultur – all das nutzen sie eiskalt als Hebel aus. Korrumpierte Agenten infiltrieren die Planeten anderer Völker und säen den Keim der Zerstörung. Im Spiel seht ihr das dann am Korruptionslevel eines Planeten.
Korruption ist also die zentrale Mechanik, wenn ihr die Eidolon spielt. Habt ihr eine Welt vollständig korrumpiert, könnt ihr sie "verhüllen". Das terraformt den Planeten quasi für die Eidolon und schaltet die Planeten-Upgrades komplett frei. Ohne diese Verhüllung könnt ihr Welten nur auf der absolut grundlegendsten Stufe ausbauen. Sobald ein Planet verhüllt ist, erhaltet ihr Zugriff auf vier einzigartige Fähigkeiten pro Welt. Damit könnt ihr die Korruption auf benachbarte Planeten ausweiten, die Ressourcenproduktion ankurbeln, Bauzeiten verkürzen oder sogar feindliche Einheiten im Gravitationsbrunnen festnageln.
Eurogamer.de: Wie fügen sich die Eidolon in das bestehende Diplomatiesystem ein?