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Invest in die Weiterentwicklung von Flatpak
Die deutsche Sovereign Tech Agency investiert über den Sovereign Tech Fund (STF) rund 500.000 Euro in die Weiterentwicklung und Betreuung von Flatpak.
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt organisieren Modal und Para-Real Ltd. laut einem Beitrag im Blog gemeinsam. Die Initiative soll vor allem Sicherheitsfunktionen, Sandboxing und die technische Infrastruktur der Plattform weiterentwickeln.
Flatpak dient auf imagebasierten Linux-Betriebssystemen wie Fedora Silverblue, OpenSUSE Aeon, SteamOS und GNOME OS als zentrale Methode zur Verteilung von Anwendungen. Auch Projekte und Desktop-Umgebungen wie GNOME, KDE und elementary setzen auf das Format.
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf dem Ausbau der Sicherheits- und Sandbox-Funktionen. Flatpak trennt Anwendungen vom übrigen System, erreicht in einzelnen Bereichen jedoch noch nicht den Funktionsumfang vergleichbarer proprietärer Plattformen wie Android und iOS. Zu den bestehenden technischen Einschränkungen gehört unter anderem, dass Flatpak die Audioausgabe derzeit nicht vom Zugriff auf das Mikrofon trennen kann. Zudem fehlen spezielle Schnittstellen für bestimmte Netzwerkfunktionen und VPN-Verbindungen.
Die Sovereign Tech Agency hat die Arbeiten beauftragt, um bestehende Lücken beim Sandboxing zu schließen, zusätzliche Infrastrukturkomponenten einzuführen und die langfristige Wartung von Flatpak zu unterstützen. Die Projektaktivitäten sollen in den kommenden Monaten ausgeweitet werden. Die Laufzeit endet nach der derzeitiger Planung Ende 2027.
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