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Siri AI: Was in der Beta geht und was noch nicht
Apple stellt Entwicklern Betaversionen seiner neuen Systeme bereit. Wer die Siri-AI-Warteschleife genommen hat, kann aber noch immer nicht alle Features testen.
Logo von Siri AI: Smarter als die alte Sprachassistenz.
Aktuell dürfen nur Entwickler Apples deutlich verbesserte Siri AI testen. Dazu ist zunächst die Registrierung als Developer notwendig, um die Entwickler-Betaversionen von iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und Co. herunterladen zu können, die der Schlüssel zu Apples neuem KI-System sind. Normale Nutzer dürfen erst im Juli mittesten, sobald Apple erstmals Public Betas der neuen Systeme freigibt. Doch die Vorabversionen alleine helfen noch nicht: Apple hat wie schon bei Apple Intelligence im Rahmen von iOS 18 eine Warteliste aufgesetzt. In diese kann man sich eintragen, indem man auf einem Betagerät in den Systemeinstellungen Siri aktiviert. In Europa geht das allerdings nur auf Mac und Vision Pro, iPad und iPhone bleiben aus regulatorischen Gründen außen vor, solange sich Apple nicht mit der EU-Kommission einigt. Festgemacht wird die Herkunft anhand des Apple-Accounts. Ist bei diesem ein EU-Land hinterlegt, ist man draußen.
Die Warteliste für die Siri-AI-Beta kann etwas länger dauern. Während Apple in der Woche der WWDC Entwickler noch recht schnell hineinließ, dauert es mittlerweile etwas. Ein Trick, mit dem man auf dem Mac via Terminalkommando schneller vorankam, greift in der zweiten Beta nicht mehr. Auf dem iPhone und beim iPad gab es hier sowieso keinen Trick. Eine Zulassung ist zudem geräteabhängig: Man kann etwa Siri-AI-Zugriff auf dem Mac haben, auf dem iPhone aber nicht, trotz gleichem Apple-Account.
Wie Entwickler berichten, ist Siri AI schon recht weit fortgeschritten. So ist eine Gerätesteuerung, „echter“ Chatbot-Betrieb, Auffinden von kontextsensitiven Informationen und vieles mehr bereits möglich. Allerdings kann es zu Verzögerungen beim Serverzugriff kommen, selbst auf dem iPhone 17 Pro, 17 Pro Max oder Air und Macs mit M3, die das beste lokale Sprachmodell nutzen dürfen. Generative KI-Funktionen wie Image Playground, das Apple deutlich verbessert hat, funktionieren sofort auch ohne Siri-AI-Zugriff, ebenso wie die neuen KI-Bildeditiermöglichkeiten in Fotos, mit denen man Blickwinkel verändern oder Bildbereiche „ausmalen“ kann.
Noch nicht nutzbar ist die Konfiguration zweier neuer Siri-Stimmen mit deutlich höherer Sprachausgabequalität. In dem dafür zuständigen Einstellungsmenü lässt sich nichts verstellen, obwohl man Tempo und Expressivität einstellen können soll. Die lokale Diktierfunktion, an der Apple laut eigenen Angaben ebenfalls stark gearbeitet hat, ist nicht standardmäßig aktiv. Auch sie bedingt iPhone 17 Pro, 17 Pro Max oder Air.
Sowohl Diktat als auch verbesserte Stimmen funktionieren auf Beta-Geräten sofort, Apple setzt nicht die Siri-Warteschleife voraus. Gleiches gilt für die verbesserte Genmoji-Funktion. Siri AI ist derzeit für US-englische Nutzer ausgelegt, allerdings versteht das KI-System teilweise auch Deutsch und kann Fragen beantworten. Offiziell ist das aber noch nicht.
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