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Hamburg plant Verbot von Smart Glasses in Schwimmbädern und im Nahverkehr
von Carsten Knobloch
1. Sep. 2026 |
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In Hamburg nimmt die Debatte um smarte Brillen mit integrierten Kameras an Fahrt auf. Nachdem Die Linke bereits einen entsprechenden Vorstoß unternommen hatte, ziehen nun auch die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen nach: Smart Glasses sollen zum Schutz der Privatsphäre aus städtischen Schwimmbädern sowie aus Bussen und Bahnen verbannt werden. Direkter kleiner Hinweis an unsere Leser am Desktop und am Tablet: Werft zu diesem Thema mal einen Blick in unsere Sidebar.
Der Antrag steht am Mittwoch auf der Tagesordnung der Bürgerschaft. Konkret geht es um Sehhilfen und Wearables mit integrierten Bild-, Video- oder Tonaufnahmefunktionen. In den städtischen Bädern soll das Verbot umfassend greifen und neben Umkleiden, Duschen, Sanitäranlagen und Saunen auch die regulären Badebereiche, Ruhezonen sowie Liegewiesen abdecken. Zwar untersagt der Betreiber Bäderland bereits über die Hausordnung das Fotografieren fremder Personen, eine explizite Regelung soll hier jedoch mehr Klarheit schaffen, so der NDR.
Über einen Zusatzantrag möchte die rot-grüne Koalition das Nutzungsverbot direkt auf den öffentlichen Nahverkehr ausweiten. Da bei Smart Glasses für Außenstehende im Alltag oft nicht ersichtlich ist, ob eine Aufnahme läuft oder nicht, soll die Nutzung in Bussen und Bahnen ausgeschlossen werden. Zudem fordert Hamburg eine einheitliche Regulierung von Kamerabrillen auf Bundesebene.
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