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Star Wars: Zero Company war ursprünglich als neues Taktikspiel im Titanfall-Universum geplant
Ein abgelehnter Pitch führte dazu, dass Entwickler Bit Reactor sein Apex-Konzept verwarf. Heute feiert der Hit trotz Zwangsurlauben riesige Erfolge auf Steam.
Das jüngst veröffentlichte Star Wars: Zero Company sollte ursprünglich ein Spiel im Titanfall-Universum werden.
Dieses interessante Detail geht aus demselben Bericht von Game File hervor, in dem es hieß, dass ein Großteil der Beschäftigten des Entwicklerstudios Bit Reactor kurz vor Release in den Zwangsurlaub geschickt wurde.
Das Studio Bit Reactor wurde maßgeblich von ehemaligen Entwicklern von Firaxis Games gegründet. Das Team um Greg Foertsch hat zuvor an Genre-Meilensteinen wie XCOM gearbeitet, was ihre immense Expertise im Bereich der rundenbasierten Taktikspiele erklärt.
Ein Rechtsstreit zwischen Game Director Greg Foertsch und Studio-Mitbegründerin Alison Kelly offenbart zudem, dass beide anfangs an verschiedenen Konzepten für ein Taktikspiel arbeiteten. Vince Zampella, der zwischenzeitlich verstorbene Mitgründer von Respawn Entertainment, bat Foertsch dann bei einem Treffen um einen Pitch zu einer der Respawn-Marken.
Laut Game File war dieser Pitch direkt mit Apex Legends verknüpft, das ebenfalls im Titanfall-Universum spielt – ob man die bekannten Mechs zurückgebracht hätte, ist unklar. Letztlich lehnte Zampella den Vorschlag ab und das Team kehrte ans Zeichenbrett zurück, um eine neue Idee auf Basis der Star-Wars-IP zu entwerfen.
Daraus entwickelte sich dann Star Wars: Zero Company, das hervorragende Kritiken erhielt und am vergangenen Wochenende in Spitzenzeiten 77.889 Spielerinnen und Spieler auf Steam gleichzeitig vor den Bildschirm lockte.
Der Erfolg des Taktikspiels lässt darüber hinaus hoffen, dass die vom Zwangsurlaub betroffenen Beschäftigten bald zu ihrer Arbeit zurückkehren können.