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IFA 2026: Xiaomi zeigt vernetztes Ökosystem und plant Europastart für E-Autos
von Benjamin Mamerow
3. Sep. 2026 |
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Xiaomi tritt auf der IFA 2026 in Berlin erstmals mit einem eigenen Messestand an. Im Zentrum steht die Strategie "Human x Car x Home", mit der der chinesische Konzern Smartphones, vernetztes Zuhause und Elektroautos über die gemeinsame Softwarebasis HyperOS verbinden möchte. Bisher gab es Xiaomis Fahrzeuge nur in China zu kaufen. Seit dem Marktstart im März 2024 wurden dort nach Unternehmensangaben über 700.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Jetzt wird es konkret für Europa: Ab 2027 will Xiaomi seine Autos auch hierzulande und in weiteren europäischen Ländern anbieten.
Auf der Messe sind gleich mehrere Modelle zu sehen. Die Serienmodelle SU7 und SU7 Ultra sollen zeigen, wie gut sich das Fahrzeug in Smartphone und Smarthome einbinden lässt. Unter anderem präsentiert Xiaomi mit dem Vision Gran Turismo ein rein virtuelles Konzeptfahrzeug, das eigens für das gleichnamige Rennspiel entwickelt wurde und keinen Bezug zur Serienproduktion hat.
Auch die Smart-Home-Marke Mijia soll nach und nach weiter in Europa eingeführt werden (wobei vieles hier schon zu haben ist, nur nicht unter dem Mija-Label). Gesteuert wird das Ganze weiter über die Xiaomi-Home-App.
Auf der Hardware-Seite zeigt Xiaomi das faltbare Smartphone Xiaomi 18 Fold, das mit dem neuen, selbst entwickelten Chip XRING O3 ausgestattet ist. Der soll vor allem dafür sorgen, dass KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät schneller ablaufen, ohne Umweg über die Cloud. Passend dazu bringt der Konzern eigene Sprachmodelle namens MiMo-V2.5-Pro, Miloco und Miclaw mit, die Befehle geräteübergreifend automatisieren sollen.
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