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Anker SOLIX Solarbank Max: Brückenschlag zwischen Balkonkraftwerk und großem Heimspeicher
von Benjamin Mamerow
3. Sep. 2026 |
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Zur IFA 2026 zeigt Anker eine neue Erweiterung seines Speichersortiments: die Solarbank Max. Anders als die meisten Plug-in-Systeme, die man bisher unter dem Begriff Balkonkraftwerk kannte, kommt dieses Gerät mit technischen Werten daher, die man eigentlich von fest verbauten PV-Speichern erwartet. Damit ergänzt das Unternehmen die im Frühjahr gezeigte Solarbank Max AC um eine Version, bei der die Solarmodule direkt eingespeist werden.
Beim Kapazitätsausbau zeigt sich das System flexibel. Das Grundmodul bringt bereits einen Mikrowechselrichter mit und liefert werksseitig 7 kWh Speicherkapazität. Wer mehr braucht, kann bis zu fünf zusätzliche Module anschließen und kommt so auf maximal 42 kWh. Auf der Eingangsseite sorgen drei MPPT-Tracker dafür, dass bis zu 10 kWp Solarleistung verarbeitet werden können. Das entspricht in etwa dem Anschluss von 20 Solarmodulen.
Wie viel Leistung am Ende tatsächlich ins Hausnetz fließt, hängt von der Art des Anschlusses ab. Wer auf eine Wieland-Steckdose setzt, kommt auf bis zu 3.500 W AC-Ausgangsleistung. Bei fester Installation sind es sogar bis zu 4.600 W. Für den Fall eines Stromausfalls gibt es zusätzlich einen netzunabhängigen Notstromanschluss mit bis zu 3.680 W. Die Umschaltung passiert lastseitig ohne Verzögerung. Wer zusätzlich den optionalen Anker SOLIX Backup Auto Switch (einphasig) einsetzt, kann sogar das komplette Hausnetz bei einem Blackout abfangen.
Gesteuert wird das Ganze über die hauseigene Software PowerOS, die mit einem eingebauten Assistenten daherkommt. Dieser wertet Wetterdaten, Verbrauchsgewohnheiten und dynamische Stromtarife von mehr als 870 Anbietern aus, um Lade- und Entladezyklen möglichst günstig zu takten. Überschüssiger Strom lässt sich dabei automatisch an smarte Steckdosen oder andere angeschlossene Plattformen weiterleiten. Wer sein Zuhause bereits mit Smart-Home-Technik ausgestattet hat, wird sich vermutlich über die Unterstützung von Home Assistant freuen. Laut Anker läuft die Datenverarbeitung komplett lokal im Heimnetzwerk ab, was durch eine CSA-STAR-Gold-Zertifizierung in Sachen Datenschutz bestätigt wird.
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