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Google entgeht Zwangsverkauf seines Anzeigengeschäfts
In einer mit Spannung erwarteten Entscheidung entschied eine Bundesrichterin jetzt, Google müsse sein Ad-Tech-Geschäft umgestalten, um kartellrechtliche Bedenken auszuräumen, nannte jedoch keine konkreten Maßnahmen.
Das Justizministerium hatte gefordert, dass Google Teile seines Geschäfts veräußert, was seiner Ansicht nach notwendig sei, um die Macht des Unternehmens einzudämmen. Die Richterin Leonie M. Brinkema vom U.S. District Court for the Eastern District of Virginia lehnte diesen Antrag jedoch ab. Stattdessen wies sie Google an, seine Geschäftspraktiken zugunsten der Wettbewerber zu ändern, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen.
Die Entscheidung stellt sicher, dass Googles Macht im Internet weitgehend unverändert bleibt, während das Unternehmen darauf zusteuert, ein von künstlicher Intelligenz geprägtes technologisches Zeitalter zu dominieren. Trotz zweier Urteile von Bundesgerichten, in denen Google als Monopolist eingestuft wurde, haben die Richter keine wesentlichen strukturellen Veränderungen an dessen 4,1 Billionen Dollar schweren Geschäft angeordnet.
Man kann das Urteil als Anzeichen dafür sehen, dass die Bemühungen der Bundesregierung, die Macht der großen Tech-Konzerne zu beschneiden, ins Stocken geraten sind. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Federal Trade Commission ein Verfahren verloren, in dem sie geltend machte, Meta habe durch die Übernahme seiner Konkurrenten Instagram und WhatsApp ein Monopol im Bereich der sozialen Netze geschaffen.
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