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Marathon: Das sagt die Community zum neuen PvE-Modus
Die Community reagiert überrascht auf das geschlossene Loot-Ökosystem von Cryo Archive, während die sinkenden Spielerzahlen Bungie unter Zugzwang setzen.
Bungie hat Details zum kommenden PvE-Modus von Marathon enthüllt, der es Spielern ermöglicht, die Endgame-Karte „Cryo Archive“ zu erkunden, ohne von anderen Spielern bedroht zu werden. Stattdessen bekommen sie es mit computergesteuerten Gegnern zu tun. Insgesamt fällt die Reaktion der Community überaus positiv aus.
Wie in einem Social-Media-Beitrag des Marathon-Entwicklerteams erläutert, trägt dieser neue Modus den Namen „Vault Breaker“. Ab dem 21. Juli können sich Spieler zusammenschließen oder solo antreten, um Tresore mit steigendem Schwierigkeitsgrad in Angriff zu nehmen. Vault Breaker verfügt über ein eigenes Fortschrittssystem, das die Stärke der Spieler für diesen PvE-Modus erhöht und zudem eine Währung liefert, die in anderen Spielmodi für Ausrüstung ausgegeben werden kann.
Das ist bemerkenswert, da die in „Vault Breaker“ erbeutete Beute nicht in anderen Spielmodi verwendet werden kann; der Modus fungiert weitgehend als geschlossenes PvE-Ökosystem. Das übergeordnete Beute-System dürfte von dieser Neuerung also unberührt bleiben – was eine gute Sache ist!
Ebenso erhält man durch das Besiegen des Endbosses von „Vault Breaker“ nicht die begehrten „S'Phticie“-Shell-Kosmetika; diese müssen weiterhin in der PvP-Variante von „Cryo Archive“ erspielt werden. Es gibt also nach wie vor gute Gründe, die reguläre Version dieses Endgame-Modus in Angriff zu nehmen.
Die Enthüllung des „Vault Breaker“ hat in den Community-Foren zu Marathon für hitzige Diskussionen gesorgt. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob sich dadurch auch Gelegenheitsspieler angesprochen fühlen könnten – jene also, die Marathon womöglich den Rücken gekehrt haben, nachdem sie am enormen Schwierigkeitsgrad von „Cryo Archive“ gescheitert waren.
„Ehrlich gesagt ziemlich coole Sache“, schrieb YouTuber Kelski auf X. „Es ist offensichtlich, dass sie versuchen, das Spiel so schnell wie möglich über die ursprüngliche Vision hinaus zu erweitern. Ob das tatsächlich neue Fans anlockt oder bloß die verbliebene Spielerschaft verärgert, bleibt allerdings abzuwarten.“ Diesen Eindruck teilt auch Shadowfeaux auf Reddit: „Mein größter Kritikpunkt bei meinen bisherigen Versuchen mit Cryo war, dass meine Teamkollegen einfach losstürmten – da sie genau wussten, was sie taten und wohin sie mussten –, während ich am Ende völlig orientierungslos dastand.“
Reddit-Nutzer Mike_I fügte hinzu: „Als jemand, der das Spiel schon in der zweiten Woche aufgegeben hat, weil ich einfach kein PvP-Typ bin, weckt das definitiv mein Interesse; ich möchte unbedingt zum Spiel zurückkehren und es ausprobieren. Ich weiß, dass es noch experimentell ist, daher erwarte ich kein makelloses oder voll ausgereiftes Produkt, aber ich bin zumindest froh, dass sie Neues wagen und einen solchen Modus in angemessener Zeit implementiert haben.“
Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist die Möglichkeit, „Cryo Archive“ im Alleingang zu bestreiten. Zwar war dies technisch gesehen auch in der PvP-Variante schon länger möglich, doch da der Schwierigkeitsgrad auf ein vollständiges Team ausgelegt war – und man dort auf andere Dreier-Teams traf –, gestaltete sich das Unterfangen als extrem schwierig. „Vault Breaker“ bietet hier eine sinnvolle Alternative für Einzelspieler.
„Der PvE-Modus ist mir egal, aber als Solo-Spieler kann ich endlich Cryo spielen – das ist ein Gewinn“, schreibt Olbatar auf Reddit. Diese Ansicht teilte auch ein Nutzer namens Whoopy2000, der schrieb: „Solo-Spieler werden endlich berücksichtigt!!!“