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IFA: IdeaPad Vibe: Lenovo startet bunten MacBook-Konkurrent mit AMD oder Qualcomm
Aus dem Reigen der MacBook-Neo-Konkurrenten sticht das IdeaPad Vibe mit sieben möglichen Farben hervor. Ebenfalls ungewöhnlich: Die CPU kommt nicht von Intel.
Apples MacBook Neo wirbelt den Notebookmarkt seit dem Frühjahr hinsichtlich Wertigkeit, Farbauswahl und technischem Innenleben durcheinander; besonders in der Mittelklasse muss sich jeder Neuling dem Vergleich stellen. Zumindest den bei den Farben gewinnt Lenovo locker: Das neue IdeaPad Vibe tritt in gleich sieben verschiedenen Tönen an.
Das IdeaPad Vibe wiegt 1,3 Kilogramm, wenn man eine Variante mit 14-Zoll-Bildschirm wählt; die etwas größeren 15-Zoll-Modelle bringen 1,5 Kilogramm auf die Waage. Die Bildschirme sind in beiden Fällen immer OLEDs, die den P3-Farbraum vollständig abdecken. Manche Konfigurationen beherrschen Touch. Die Tastaturen der 15-Zoll-Varianten haben einen zusätzlichen Ziffernblock; beleuchtete Tasten sieht Lenovo in beiden Größen nur für teurere Konfigurationen vor.
Das IdeaPad Vibe sollen in beiden Größen im Oktober zu Preisen ab 800 Euro starten. Welche Ausstattung man für diesen Preis bekommt, verrät Lenovo bislang aber nicht. Damit steht zu erwarten, dass Einstiegskonfigurationen wie das ähnlich teure MacBook Neo nur 8 GByte Arbeitsspeicher bekommt. Teurere Varianten werden mit 16 GByte (oder noch mehr) ausgestattet und bekommen dann auch das Marketinglogo Copilot+, denn starke NPUs sind immer an Bord: Als Prozessoren sieht Lenovo sowohl Qualcomms Snapdragon X als auch AMDs Ryzen AI 400 zum Einsatz vor.
Deren SoC-Fähigkeiten für flotte USB4-Schnittstellen nutzt Lenovo nicht: Die je zwei USB-A- und USB-C-Buchsen liefern bestenfalls USB-3.0-Geschwindigkeit (5 Gbit/s). Zusätzlich stehen ein Kartenleser (MicroSD), ein analoger Audioausgang sowie eine HDMI-1.4-Buchse bereit. Je nach Ausstattungsvariante spricht der WLAN-Adapter WiFi 6 oder WiFi 7.
Lenovo belässt es beim IdeaPad Vibe nicht bei zwei CPU-Lieferanten: Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Konfigurationen mit Intel-Innenleben folgen.
Während das IdeaPad Vibe für Privatkunden gedacht ist, richtet sich das neue ThinkBook 14x Gen2 an geschäftliche Nutzer. Und dennoch bringt auch es frischen Wind mit, gibt es das Metallgehäuse doch ebenfalls in verschiedenen Farben. Mit nur einem knappen Kilogramm Gewicht und einem 13 Millimeter dünnen Chassis nimmt man es gerne mit.
Als Bildschirme sieht Lenovo wahlweise ein farbstarkes OLED- oder ein touchfähiges IPS-Panel vor; beide laufen mit bis zu 120 Hertz. Angetrieben wird das ThinkBook 14x Gen2 von Intel-Prozessoren der Baureihe Wildcat Lake alias Core 300 (ohne Ultra). Das Notebook soll noch im September in den Handel kommen; die Preise starten inklusive Mehrwertsteuer bei knapp 1300 Euro.
(mue)
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