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Speicherkrise - Großer RAM-Hersteller äußert sich zur Speicherkrise und es klingt so, als ob sie zum Normalzustand wird
SK Hynix erwartet die RAM-Knappheit bis Ende 2030 - und schließt starke Preisrückgänge auch danach aus.
Vier Milliarden US-Dollar für eine nigelnagelneue Fabrik sind schon eine Ansage. Die wirklich wichtige Aussage von SK Hynix-Chef Kwak Noh-Jung folgte aber nach dem Spatenstich.
Das Ende der Speicherkrise soll demnach erst im Jahr 2030 in Sicht sein – und selbst danach werde die Post-RAMpokalypse-Zeit anders als frühere Marktzyklen aussehen.
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Einen konkreten Auslöser für die verschlimmerte Prognose benennt Kwak innerhalb dieser Aussagen laut Reuters nicht; stattdessen gebe es schlicht keine Marktsignale, die auf eine Trendwende hindeuten würde.
Der Grund hierfür liege darin, dass KI-Speicher sich vom standardisierten Massenprodukt hin zu kundenspezifischer Bestelleware entwickle: Kapazität wie die erwähnte Fabrik im US-Bundesstaat Indiana wird nur noch gegen feste Abnahmezusagen aufgebaut.
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Ein klassischer Marktzyklus endet für gewöhnlich mit einem Einbruch, wenn Kapazität auf schwächelnde Nachfrage trifft und Preise kollabieren – genau das schließt Kwak für die Zeit nach 2030 aber aus.
Hinzu kommt aber auch: Rund 58 Prozent der weltweiten HBM-Umsätze im ersten Quartal 2026 entfallen auf SK Hynix, Samsung und Micron vollenden das Treppchen mit jeweils 21 Prozent. Rein von wirtschaftlichen Aspekten ausgehend dürfte Kwak also auch nur bedingtes Interesse an echter Marktentspannung haben, die die Kassen seines Unternehmens in ungeheurem Ausmaß füllt.