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Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Letztes Festlegen der Machtoptionen
Wer könnte in Sachsen-Anhalt mit wem regieren? AfD-Spitzenkandidat Siegmund will nur Ministerpräsident mit absoluter Mehrheit werden, die CDU schließt eine Koalition mit AfD oder der Linken aus, das BSW zeigt sich dagegen für die AfD offen.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund bekräftigt, dass er sich nur dann zur Wahl als Regierungschef stellt, wenn seine Partei die absolute Mehrheit erringt und allein regieren kann. Grund sei, dass nach der Wahl das umgesetzt werden müsse, was er angekündigt habe, sagte der 35-Jährige im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Und das könne er aktuell mit keiner anderen Partei.
"Wir haben aktuell den Umstand, dass jedes Mal Parteien nach der Wahl genau das Gegenteil von dem machen, was sie vorher angekündigt haben", sagte Siegmund. Als Beispiel nannte er die Politik nach der Bundestagswahl. Vor der Wahl sei die Einhaltung der Schuldenbremse versprochen worden, nach der Wahl habe es das größte Schuldenpaket in der Geschichte dieses Landes gegeben.
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CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze hat sich ausweichend auf die Frage geäußert, ob er sich notfalls mit den Stimmen der Linken zum Regierungschef wählen lassen würde. Er werde am Sonntag das Wahlergebnis ansehen und schauen, "wie wir damit umgehen können", sagte der amtierende Ministerpräsident.