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PCIe 6.0 oder nicht: Verwirrung um Mac-Studio-Specs
Apple hatte in seiner Pressemitteilung zum neuen Mac Studio kurzzeitig erwähnt, dass die Maschinen mit PCIe 6.0 erscheinen. Das wurde inzwischen gestrichen.
Ein Mac Studio mit Innenansicht: SSD der nächsten Generation, aber kein PCIe 6.0.
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Apples neuer Mac Studio mit M5 Max oder M5 Ultra kommt wohl nicht mit PCIe 6.0. Eine entsprechende Anmerkung in der offiziellen Pressemitteilung des Herstellers wurde inzwischen gestrichen. Dort hieß es zunächst, die Workstation verwende „eine SSD-Architektur der nächsten Generation auf Basis von PCIe Gen 6“. Das wäre ein Durchbruch für die gesamte Branche gewesen: Hosts mit PCIe 6.0 werden auf PC-Seite nämlich nicht vor Herbst erwartet. Apple selbst hat den Vorgang bislang noch nicht kommentiert, Hinweise auf PCIe 6.0 finden sich aber auch auf der offiziellen Mac-Studio-Produktbeschreibungsseite nicht mehr.
In der jüngsten Version seiner Pressemitteilung schreibt Apple nun, die Speicherleistung sei „bis zu 2-mal schneller – durch eine SSD-Architektur der nächsten Generation“. Was das sein soll, wurde noch nicht kommuniziert. Die Verdoppelung der Speicherleistung war auch zuvor erwähnt worden, als noch von PCIe 6.0 die Rede war. Apple spricht auch jetzt noch von „branchenführenden Lese- und Schreibgeschwindigkeiten“, die ermöglichten, „schnell Projekte zu laden, Dateien zu übertragen und riesige LLMs zu laden“. Dabei wurden die M5-Ultra-Modelle offenbar mit dem Mac Studio M3 Ultra verglichen.
Apple nutzt für SSDs im Mac Studio eine proprietäre Anbindung. Es ist nicht vorgesehen, etwa M.2-Module zu verbauen. Allerdings hatte es beim früheren Studio genauso wie beim Mac mini M4 Nachrüstsätze von Drittanbietern gegeben, die deutlich günstiger waren als Apples Preise für den direkten Ausbau. Es ist damit zu rechnen, dass dies auch beim Mac Studio M5 Max und M5 Ultra sowie beim Mac mini M5 Pro und M6 passieren wird, sollte es keine technischen Hürden geben.
Der neue Mac Studio ist aktuell vorbestellbar. Preislich geht es bei 3000 Euro los, aktuell gibt Apple einen Liefertermin ab Anfang Oktober an. Im Herbst soll es zudem eine 512-GByte-RAM-Variante geben, vermutlich zu Preisen eines gut ausgestatteten Kleinwagens.
Bislang hat noch niemand die Maschinen außerhalb Apples gesehen, mit ersten Testberichten ist erst in einigen Wochen zu rechnen. Dann dürfte sich auch die Frage klären, was eine „SSD-Architektur der nächsten Generation“ ist und ob Apple etwa an eigenen PCIe-Implementationen geschraubt hat.
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