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Moto Watch Ultra: Auch Motorola kann fette Smartwatches mit LTE
Motorola bringt mit der Moto Watch Ultra die bislang mächtigste eigene Smartwatch mit 1,5-Zoll-OLED, LTE und Wear OS auf den Markt. Für Gesundheits- und Fitnessfunktionen arbeitet der Hersteller erneut mit Polar zusammen. Zur Ausstattung gehören zudem Dual-Band-GPS, Google Pay, Gemini und eine Akkulaufzeit von bis zu zwei Tagen.
Motorola setzt bei der Moto Watch Ultra erneut auf eine Kooperation mit dem Sport- und Fitnessspezialisten Polar, der auch eigene Sportuhren anbietet. Dessen Algorithmen sollen verschiedene Gesundheits- und Trainingsdaten für den Träger auswerten. Dazu gehören unter anderem Informationen zu Schlaf, Erholung, Stress, Kalorienverbrauch und sportlichen Aktivitäten. Von Polar stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
Für die Schlafanalyse kommen darüber hinaus mehrere Polar-Funktionen zum Einsatz. Nightly Recharge bewertet unter anderem die nächtliche Erholung des autonomen Nervensystems. Sleep Plus Stages erfasst die Schlafdauer und unterscheidet zwischen Leicht-, Tief- und REM-Schlaf. Daraus wird der persönliche Schlaf-Score des Nutzers berechnet. Mit Serene steht zudem eine Atemübung mit Biofeedback zur Verfügung.
Für Läufer integriert Motorola selbst einen Running Coach, der geführte Lauf- und Walking-Einheiten anbietet. Dabei sollen Trainingsintensität und Tempo automatisch an den jeweiligen Nutzer angepasst werden. Die Uhr soll sich damit sowohl von Einsteigern als auch von erfahrenen Läufern einsetzen lassen.
Eine Neuerung gegenüber bisherigen Moto-Watch-Modellen ist die LTE-Konnektivität. Damit rückt das Ultra-Modell zu denen von unter anderem Apple und Samsung auf, die bei der Auswahl von „Ultra“ ebenfalls immer auch mit Mobilfunk ausgerüstet sind. Damit lassen sich Anrufe und Textnachrichten auch ohne verbundenes Smartphone abwickeln. Zudem können Benachrichtigungen direkt über die Uhr verwaltet werden.
Für die Positionsbestimmung verfügt die Moto Watch Ultra über Dual-Band-GPS. Kontaktloses Bezahlen ist über Google Pay beziehungsweise Google Wallet möglich.
Als Betriebssystem kommt Wear OS by Google zum Einsatz. Dadurch stehen unter anderem Google Play sowie Apps direkt von Google wie YouTube Music, Google Maps und Google Messages zur Verfügung. Auch Google Gemini ist integriert.
Die Moto Watch Ultra ist außerdem das erste Motorola-Wearable mit dem eigenen KI-Assistenten Motorola Qira. Der Sprachassistent kann in Verbindung mit kompatiblen Motorola- und Lenovo-Geräten genutzt werden. Neben dem Sprachbefehl „Hey Qira“ lässt sich Qira durch das Anheben des Handgelenks aktivieren. Der Assistent kann auch auf Informationen aus dem gemeinsamen Speicher von Motorola und Lenovo zugreifen.
Motorola vertraut beim internen Aufbau auf den im Sommer 2022 vorgestellten Snapdragon W5+ Gen 1, mit dem Qualcomm praktisch einmal alles gegenüber der vorherigen Generation erneuert hatte. Beim W5+ Gen 1 waren SoC, Always-on-Co-Prozessor, PMIC, Modem und RF-Front-End im Vergleich zum zwei Jahre älteren Snapdragon Wear 4100+ neu. Dennoch wären im Jahr 2026 eigentlich bereits Snapdragon W5(+) Gen 2 und der noch neuere Snapdragon Wear Elite der modernste Stand der Technik.
Das vollständig runde Display der Moto Watch Ultra misst 1,5 Zoll und basiert wie bei Wearables dieser Art üblich auf OLED-Technik. Motorola gibt eine maximale Helligkeit von 2.700 cd/m² an. Ein Always-on-Modus ermöglicht die permanente Anzeige relevanter Informationen. Das Display wird durch Corning Gorilla Glass 3 geschützt.