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Bloodsport - Einer der beliebtesten Action-Kultfilme der 80er wäre beinahe nie im Kino gelandet, weil der Studiochef ihn gehasst hat
Bloodsport - Eine wahre Geschichte sollte ursprünglich anders sein. Bildquelle: Scotia/Cannon.
Der belgische Schauspieler Jean-Claude Van Damme ist eines der bekanntesten Gesichter des US-amerikanischen Action-Kinos der späten 80er und 90er Jahre. Eines seiner ikonischsten Projekte ist der Martial-Arts-Film Bloodsport - Eine wahre Geschichte von 1988.
Heute ist kaum denkbar, dass der Film von den Entscheidungsträgern als so schlecht empfunden wurde, dass er ursprünglich nicht ins Kino kommen sollte. Nur dank der Eigeninitiative von Van Damme und einem Cutter ist es anders gekommen.
Die Informationen stammen aus der Biografie The Last Action Heroes von Journalist Nick De Semlyen. Dort schreibt er, dass Bloodsport in der ursprünglichen Fassung von Menachem Golan, dem Chef des Produktionsstudios Cannon Pictures, als nicht veröffentlichungsfähig eingestuft wurde. Schließlich landete er für 14 Monate im Archiv und sollte irgendwann direkt als Videokassette veröffentlicht werden.
Golan fand den Film sogar so fürchterlich, dass er sich weigerte, die geplante Fortsetzung des Action-Klassikers McQuade, der Wolf umzusetzen. Nachdem der Schauspieler Chuck Norris den noch unbekannten Van Damme als Co-Star vorgeschlagen hatte, stieg Golan aus und der Film wurde nie realisiert.
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Bloodsport: Mit diesem Martial-Arts-Klassiker gelangt Action-Legende Jean-Claude Van Damme 1988 der Durchbruch
Lohnende Eigeninitiative: Laut Semlyens Biografie erlangte Van Dammes irgendwann die Erlaubnis, die Rohfassung von Bloodsport gemeinsam mit dem Cutter Carl Press (Flammendes Inferno) neu zu schneiden. Das Endergebnis war deutlich temporeicher. Dem Studio gefiel die neue Fassung und gab grünes Licht für eine Kinoveröffentlichung.
Finanzielle Schwierigkeiten: Nachdem 1987 mit Over the Top, Masters of the Universe und Superman 4 gleich drei großangelegte Projekte floppten, stand Cannon Pictures kurz vor dem Bankrott und konnte sich keine große Werbekampagne für Bloodsport leisten. Deswegen veröffentlichte ihn das Studio zunächst nur in Asien und Europa, wo er überraschend zu einem durchschlagenden Erfolg wurde.
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Bei einem Budget von gerade mal 2,3 Mio. US-Dollar erzielte er allein im Kino Einnahmen von 50 Mio. US-Dollar. Mit dem Release in den USA folgten weitere 11 Mio. US-Dollar. Danach ging der Erfolg weiter. So wurde die VHS bis heute zu einem der meistverkauften Titel des gesamten Warner-Bros.-Katalogs.