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Thank You Bus Driver: Double Fine simuliert Busfahren mit Humor
Double Fine macht nach der überraschenden Unabhängigkeit von den Xbox Game Studios einfach weiter wie bisher. Thank You Bus Driver stellt das Studio als „chaotisches Busfahrer-Spiel“ vor, bei dem es darum geht, den Arbeitstag „mit minimalen Regelbrüchen und maximaler Dankbarkeit“ zu überstehen.
Spieler werden bei Double Fine also Busfahrer und blicken vom Fahrersitz eines Personentransportfahrzeuges auf die schwarz-weiße Spielwelt. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, pünktlich zum nächsten Halt zu gelangen. Zäunen, Fußgängern oder Verkehrsteilnehmern auszuweichen sei „optional“, heißt es in der Beschreibung, nur Pünktlichkeit zähle.
Auf dem Weg gilt es aber die Karte zu konsultieren um Abkürzungen zu finden und gleichzeitig das Einhalten der Fahrgastregeln zu überwachen. Welche das sind, ändert sich jeden Spieltag. Das Motto: „Dein Bus, deine Regeln“. Regelbrecher müssen vom Fahrersitz aus geschlagen und schließlich des Busses verwiesen werden. Das macht ein Umdrehen erforderlich und gleichzeitig endgültig klar, dass der Blick des Fahrers die Straße regelmäßig verlässt. Eine augenzwinkernde Präsentation gehört also wieder zum Spiel.
Ultimatives Ziel des Spiels ist es „gewertschätzt zu werden“. Die Maßeinheit: Dankeschöns der Gäste. Je mehr bei einem Halt eingesammelt werden, desto länger bleibt Zeit zum nächsten zu gelangen. Zugleich werden darüber unter anderem Deko-Objekte für den Bus und neue Städte freigeschaltet. Wann hinter das Lenkrad gegriffen wird, ist unklar: Einen Veröffentlichungstermin nennt Double Fine nicht.
Double Fine macht genauso weiter wie unter der Ägide von Microsoft. Die überraschende Unabhängigkeit im Rahmen der riesigen Umstrukturierung der Xbox-Sparte hat eher zu mehr Kreativität geführt, lässt Studiogründer Tim Schafer im Interview mit Bloomberg durchblicken. Schafer betonte dabei, dass Double Fine keine Spiele entwickele, bei denen mit Verlusten gerechnet werde. Titel wie Kiln oder
Keeper seien Interessant für Menschen, die nicht klassische Spieler seien und bei Thema Gaming an Call of Duty oder FIFA denken würden. Für den Game Pass habe das gepasst, weil er es in der Theorie ermöglicht, neue Zielgruppen zu erreichen. Das ist aktuell aber nicht mehr die Strategie hinter Xbox.