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Apple: Rosetta-Unterstützung für Intel-Apps auf dem Mac läuft aus
von Carsten Knobloch
6. Sep. 2026 |
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Kurzer Hinweis für Entwickler und Mac-Nutzer: Apple läutet das endgültige Ende der Übergangsphase zu Apple Silicon ein. Nachdem der Wechsel bereits 2020 mit den ersten M-Chips und der Übersetzungsschicht Rosetta gestartet war, zieht das Unternehmen den Zeitplan für den Abschied von reiner Intel-Software nun straffer.
Konkret greifen die Änderungen in zwei Schritten. Seit macOS 26.4 blendet das System beim Start von Apps, die noch auf Rosetta angewiesen sind, entsprechende Benachrichtigungen ein. Nutzer werden darin darauf hingewiesen, auf eine native Version für Apple Silicon zu aktualisieren. Mit macOS 27 folgt dann das endgültige Aus: Nach diesem Release lassen sich reine Intel-Apps auf Macs mit Apple Silicon gar nicht mehr ausführen.
Eine Ausnahme macht Apple allerdings für Gamer: Für ältere, nicht mehr gepflegte Spieletitel, die auf Intel-basierte Frameworks setzen, soll die Rosetta-Funktionalität weiterhin erhalten bleiben.
Entwicklern empfiehlt Apple, ihre Apps umgehend als Universal Binary bereitzustellen, damit diese nativ auf beiden Plattformen laufen, und bestehende Nutzer frühzeitig auf die nativen Builds hinzuweisen. Spätestens wenn macOS 27 demnächst an den Start geht, ist für herkömmliche x86-Apps auf Apple Silicon Schluss.
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