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Maisie Williams empfand Zeit nach »Game of Thrones« als »Hölle«
Schauspielerin Williams: »Ich habe angefangen, meine Freunde wiederzusehen«
Die britische Schauspielerin Maisie Williams ist gerade einmal 29 Jahre alt, sagt aber in Interviews wie vor Kurzem mit dem »Guardian« bereits Sätze wie: »Ich bin schon ziemlich lange in der Branche tätig«. Das hat mit der Rolle zu tun, die Williams früh berühmt gemacht hat – im Alter von zwölf Jahren: Sie spielte Arya Stark in der HBO-Riesenerfolgsserie »Game of Thrones«.
Jetzt sagt sie in dem Interview: »Die erste Hälfte meiner Zwanziger war einfach die Hölle.« Der frühere Kinderstar habe nach »Game of Thrones« nicht gewusst, was nun zu tun sei. »Ich brauchte einfach eine Pause, um ehrlich zu sein. Und dann hat es auch mit einer verspäteten, unangenehmen Teenagerphase zu tun und damit, viele Dinge zu klären, von denen ich das Gefühl hatte, dass ich sie vielleicht nicht viel früher hätte bewältigen können.«
»Game of Thrones«-Darsteller Sheeran, Williams: »Ich brauchte einfach eine Pause«
Seit drei Jahren gehe es ihr aber besser. Wieso gerade seit drei Jahren?
»Ich habe angefangen, meine Freunde wiederzusehen.« Außerdem sei sie aus London weggezogen. Und habe sich selbst gewählt, wie sie sagt. »Was mir immer in den Sinn kommt, ist Kim Cattrall«, erklärt sie den Satz etwas genauer und gibt sinngemäß ein Zitat der »Sex and the City«-Schauspielerin wieder: »Ich möchte nirgendwo sein, nicht einmal für eine Stunde, wo ich mich nicht amüsiere.« So habe sie die vergangenen drei Jahre verbracht.
Maisie Williams ist ab dem 10. September in der Komödie »Zauberhafte Schwestern 2« im Kino zu sehen, an der Seite ebenjener titelgebender Schwestern mit übernatürlichen Fähigkeiten, die von Sandra Bullock und Nicole Kidman gespielt werden. Es ist die Fortsetzung des Films »Zauberhafte Schwestern« aus dem Jahr 1998. Williams spielt die jüngste Tochter von Bullocks Figur, Sally Owens.
Bullock und Kidman hätten am Set, erzählt Williams, ihren jüngeren Kolleginnen Ratschläge mitgegeben. Doch es sei dabei nicht um die Filmbranche gegangen. »Wir sprachen darüber, dass es ein Trugschluss ist, mit seinem Ex befreundet zu sein«, sagt Williams. Da seien sich alle einig gewesen.