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Space Marine 3: Das neue Action-Sequel von Saber entsteht komplett ohne generative KI
Saber Interactive testet künstliche Intelligenz zwar bei eigenen Projekten, verzichtet bei dem neuen 40K-Shooter jedoch vollständig auf die umstrittene Technik.
Nach Angaben von Tim Willits, heute Saber-Interactive-CCO und früherer id-Software-Entwickler, entsteht das kommende Warhammer 40.000: Space Marine 3 komplett ohne generative KI.
Grundsätzlich steht das Entwicklerstudio der Technologie offen gegenüber, wie man zuletzt am Beispiel Rideshare Simulator sehen konnte, doch viele der aktuell in Arbeit befindlichen Titel setzen ihm zufolge nicht darauf.
Tim Willits ist ein Veteran der Spielebranche. Vor seiner Rolle als Chief Creative Officer (CCO) bei Saber Interactive arbeitete er fast 25 Jahre beim Kultstudio id Software und prägte dort als Leveldesigner und Director Meilensteine wie Doom, Quake und Rage maßgeblich mit.
"In Space Marine 3, Hellraiser, Stuntman, Turok, Jurassic Park oder Sabers John-Wick-Spiel steckt absolut keine generative KI", betonte Willits gegenüber IGN. "Aber wie wir bereits sagten: Wir werden damit experimentieren. Wir testen es in Rideshare und schauen, ob es funktioniert. Wir wollen sehen, ob es den Leuten gefällt. Wenn nicht, haken wir die Sache eben ab."
Anders ausgedrückt: Bei einem eigenen Titel wie Rideshare Simulator ist man offener für Versuche, während die restlichen Spiele (alles Games mit Lizenzen) darauf verzichten. Die Lizenzgeber selbst nehmen dabei wahrscheinlich eine nicht unwesentliche Rolle ein.
Warhammer-Anbieter Games Workshop hat etwa intern strenge Regeln und verbietet den Einsatz von generativer KI in all seinen Produkten und Werbekampagnen. Dass dann auch ein Saber Interactive bei Space Marine 3 nicht nach Lust und Laune damit experimentieren kann, überrascht daher kaum.
"Wenn man experimentieren will, eignet sich dieses Projekt [Rideshare Simulator] hervorragend dafür", erklärte Willits. "Wenn euch jemand erzählt, er hätte den Dreh bereits raus, dann lügt er. Es wird noch ein paar Jahre dauern. Die Wogen werden sich glätten und wir werden gemeinsam herausfinden, wie wir die Technik am besten nutzen."