// EUROGAMER.DE — GAMING
Nintendo Switch 2: Fälschliche Banns sperren grundlos zahlreiche Spieler aus
Ein interner Fehler sorgte am Wochenende für unberechtigte Account-Sperrungen. Nach einem Neustart der Konsole ist das Online-Problem glücklicherweise behoben
Für manche Spielerinnen und Spieler auf der Nintendo Switch 2 gab es am vergangenen Wochenende offenbar eine böse Überraschung.
Ohne erkennbaren Grund waren Konsolen von den Online-Diensten ausgeschlossen. Laut Nintendo lag das an einem internen Serverfehler, der wiederum zu den Sperrungen führte.
Betroffene erhielten beim Hochfahren der Konsole eine Fehlernachricht, die besagte, dass die verwendete Konsole aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen dauerhaft von der Internetverbindung ausgeschlossen wurde. Zu den möglichen Gründen zählten laut der Meldung unter anderem "betrügerische oder nicht autorisierte Transaktionen".
Wenn Nintendo einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen ahndet, führt dies meist zu einem kompletten Konsolen-Bann (Hardware). In diesem Fall wurden die Systeme fehlerhaft geflaggt, wodurch jeglicher Zugriff auf eShop und Multiplayer serverseitig komplett blockiert wurde.
Auf Reddit meldeten sich etliche Betroffene mit dem Problem, das sie unvorbereitet traf. Erschwerend kam hinzu, dass es wenig direkte Kommunikationswege gab, um dem Support mitzuteilen, dass die Sperre offenbar fälschlicherweise verhängt wurde.
Wie PC Guide anmerkt, verfehlten die vielen Berichte aber ihre Wirkung nicht, weswegen Nintendo darauf aufmerksam wurde und den Fehler untersuchte.
In einem weiteren Reddit-Beitrag berichtet ein Spieler, dass er zweimal beim Kundenservice anrief – dieser habe beim zweiten Mal eingeräumt, dass es ein serverseitiges Problem gibt und entsprechende Fixes ausgerollt werden.
Nach einem Neustart der Konsole löste sich das Problem dann bei vielen von selbst auf. Offiziell hat sich Nintendo bislang nicht dazu geäußert, aber es zeigt einmal mehr, welche Auswirkungen ein kleiner Fehler an einer bestimmten Stelle haben kann. Betroffen sind mitunter auch Personen, die nichts falsch gemacht haben. Immerhin hat der Konzern schnell reagiert.