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Shift Up nimmt Stellar Blade: Blood Rains KI-Kontroverse und eure Bedenken "ernst"
Nach dem Aufschrei um das KI-generierte Musikvideo zu Evie äußert sich Shift Up zu den Fan-Sorgen und künftigen Inhalten.
Erinnert ihr euch noch an die Kontroverse rund um das KI-generierte Musikvideo zu Stellar Blade: Blood Rain? Das erschien im Juli und sorgte bei Fans für ordentlich Kritik. Klar, denn künstliche Intelligenz für Kunstinhalte zu verwenden, ist etwas, das vielen Spielern einfach sauer aufstößt. Trotz dieses umstrittenen Themas hat sich der koreanische Entwickler Shift-Up für ein Werbevideo im K-Pop-Stil entschieden und dieses mit der Hilfe von KI erstellt. Jetzt äußert sich der CTO des Studios zu dieser Situation.
"Wir haben das Musikvideo veröffentlicht, um die Schönheit von Stellar Blade: Blood Rain noch besser zur Geltung zu bringen", so der Entwickler in einem Interview mit The Gamer. "Wir wollten die Weltanschauung und die Figur Evie zeigen. Wir wollten einfach beides etwas mehr präsentieren, und das haben wir im Rahmen des Contents umgesetzt."
"Aber wir nehmen die Rückmeldungen der Fans und ihre Bedenken bezüglich des Musikvideos sehr ernst. Wir wollen daher ab sofort klar zwischen spielbezogenen Inhalten und experimentellen Inhalten, mit denen wir experimentieren, unterscheiden", heißt es.
Das südkoreanische Studio Shift Up wurde 2013 vom bekannten Zeichner Kim Hyung Tae gegründet. Nach dem mobilen Erfolg Goddess of Victory: Nikke gelang dem Entwickler 2024 mit dem Action-Adventure Stellar Blade der Durchbruch auf Konsolen.
Auch Shift Up-CEO Kim Hyung Tae reagierte schon auf die Kritik zum Musikvideo. Er betonte, dass die Protagonistin, die wir im Video sehen, ja vorab in "hingebungsvoller Arbeit von Kopf bis Fuß erschaffen" wurde - und zwar von Shift Ups Team, nicht von einer KI. Diese entwerfe EVIE ja nicht von Grund auf neu, sondern präsentiere sie lediglich im Werbevideo. Die Basis seien immer noch die Daten und die Arbeit der Entwickler.
Dennoch sahen einige Fans selbst diesen Schritt kritisch und hätten sich lieber kürzere Videos, aber dafür mit besseren und handgefertigten Bildern gewünscht. Für sie ließe die künstliche Intelligenz die schöne Protagonistin in einem schlechten Licht dastehen. Die Entwickler würden ja über genügend Talent verfügen, ein solches oder ein anderes Werbeprojekt ohne KI zu erstellen.
Shift Up möchte künstliche Intelligenz trotz allem weiterhin als Werkzeug im Koffer behalten. Die Nutzung hänge jedoch stark mit der "Richtung und dem Zweck" zusammen. KI solle "die Kreativität, das Know-how und die Fähigkeiten der Entwickler unterstützen".