// LINUX-MAGAZIN — LINUX & OPEN SOURCE
OpenAI-Modell löst eines der Millennium-Probleme der Mathematik
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Ein noch nicht veröffentlichtes KI-Modell von OpenAI hat eines der sieben sogenannten Millennium-Probleme der Mathematik geknackt, auf deren Lösung der amerikanische Geschäftsmann Landon T. Clay jeweils eine Million Dollar ausgesetzt hat.
Konkret handelt es sich um das Navier-Stokes-Problem, bei dem es um Gleichungen aus dem Gebiet der Strömungslehre von Flüssigkeiten geht. Praktische Bedeutung haben diese Gleichungen beispielsweise bei der Wettervorhersage. Bislang war unklar, ob diese Gleichungen unter bestimmten, seltenen Bedingungen versagen können. Das KI-Modell hat einen solchen Fall nun dokumentiert. Obwohl dabei auf dem Papier die Physik zusammenbricht, glauben Forscher nicht, dass das Phänomen auch in der realen Welt spektakuläre Auswirkungen haben kann.
“Diese Fragen sind wie Leuchttürme”, sagte Terence Tao, Professor an der University of California in Los Angeles, der vielen als der beste Mathematiker seiner Generation gilt. “Sie sind wichtige Ankerpunkte, die die Bemühungen der Wissenschaftler auf sich ziehen.”
OpenAI verlautbart, man habe riesige Teams mit bis zu 10 000 KI-Agenten auf das Problem angesetzt. Diese Menge an Agenten hat wahrscheinlich Kosten in Millionenhöhe verursacht. Forscher von OpenAI wurden dabei nach wie vor als Helfer gebraucht – sie tauschten Kernideen zwischen den Teams aus. “Unsere Rolle war so etwas wie die einer Hummel, die zwischen verschiedenen Gruppen hin und her fliegt und verschiedene Informationen weiterleitet”, sagte Dan Roberts, Forscher bei OpenAI.
.
Inzwischen veröffentlichte das Unternehmen ein Papier, in dem es seine Lösung beschreibt, einschließlich eines Beweises, der mit dem interaktiven Theorembeweiser Lean erstellt wurde. Er soll es externen Mathematikern ermöglichen, nachzuvollziehen, wie die Agenten das Problem gelöst haben.
Das Jellyfin-Projekt hat Version 12.0 seiner freien Mediaserver-Software veröffentlicht. Die neue Ausgabe setzt die Arbeiten an der Bibliotheksdatenbank fort und beschleunigt das Durchsuchen großer Mediensammlungen. Zudem erweitert das Projekt die Unterstützung für Bücher und Comics.
Das drei Jahre alte französische KI-Startup Mistral hat weitere 3 Milliarden Euro von Investoren eingesammelt. Das Unternehmen wird derzeit mit 21 Milliarden Euro (24 Milliarden Dollar) bewertet.
Das NetBSD-Projekt hat NetBSD 9.5 veröffentlicht. Die neue Version behebt Fehler, erweitert die Hardware-Unterstützung und schließt mehrere Sicherheitslücken. Zugleich beendet sie die Entwicklung der stabilen NetBSD-9-Reihe.
In Deutschland fehlen 79.000 IT-Fachkräfte. Damit hat sich die Zahl der unbesetzten IT-Stellen im Vergleich zu 2023 fast halbiert: Damals lag sie bei 149.000, 2025 bei 109.000. Trotz des Rückgangs bleibt die Lage auf dem IT-Arbeitsmarkt angespannt. 78 Prozent der Unternehmen beobachten derzeit...
Asahi Linux unterstützt nun offiziell Macs mit Prozessoren der M3-Serie. Das Entwicklerteam hat die entsprechende Unterstützung in das Installationsprogramm integriert. Damit lassen sich Linux-Systeme auf Macs mit M3, M3 Pro und M3 Max installieren.