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Jellyfin 12.0 stellt Datenbank und Versionsschema um
Das Jellyfin-Projekt hat Version 12.0 seiner freien Mediaserver-Software veröffentlicht. Die neue Ausgabe setzt die Arbeiten an der Bibliotheksdatenbank fort und beschleunigt das Durchsuchen großer Mediensammlungen. Zudem erweitert das Projekt die Unterstützung für Bücher und Comics.
Eine wesentliche Änderung betrifft die Playlists und Sammlungen. Bisher speicherte Jellyfin sämtliche Einträge einer Playlist als eine gemeinsame Liste. Die Datenbank konnte einzelne Elemente daraus nicht direkt abfragen. Für die Anzahl der Einträge, den Wiedergabefortschritt oder die Anzeige eines bestimmten Ausschnitts musste das System deshalb jeweils die komplette Liste laden. Auch kleine Änderungen erforderten das erneute Speichern der gesamten Liste.
Jellyfin 12.0 legt nun jeden Playlist-Eintrag als eigenen Datensatz in der Datenbank ab. Dadurch kann das System einzelne Einträge hinzufügen oder entfernen sowie Einträge zählen und gezielt abrufen, ohne die übrige Playlist zu verarbeiten. Das gleiche Verfahren kommt bei Sammlungen und Boxsets zum Einsatz.
Mit der neuen Version ändert das Projekt außerdem sein Versionsschema. Die führende „10“ entfällt künftig. Auf die bisherige Version 10.11.x folgt daher direkt Version 12.0 statt 10.12.0. Der Server weist die neue Ausgabe als Version 12.0.0 aus. Die Reihe 10.11.x bildet damit den letzten Entwicklungszweig nach dem bisherigen Schema.
Für das Upgrade gelten bestimmte Voraussetzungen. Nutzer müssen zunächst Jellyfin 10.10.7 oder eine Version aus der Reihe 10.11.x einsetzen. Von 10.11.x lässt sich direkt auf 12.0 wechseln. Ältere Installationen müssen zunächst auf 10.10.7 aktualisiert werden. Das Jellyfin-Projekt empfiehlt vor dem Versionswechsel, den Server zu stoppen und die Daten- und Konfigurationsverzeichnisse manuell vollständig zu sichern.
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