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iOS 27: Mehr Tempo, besserer Kinderschutz, neue Siri für iPhone & iPad
Die neuen Betriebssysteme sollen ältere iPhones und iPads flott machen. Den Kinderschutz will Apple endlich verbessert haben.
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Apple hat am Montag iOS 27 und iPadOS 27 auf der Entwicklerkonferenz WWDC vorgestellt. Während der Konzern im letzten Jahr mit Liquid Glass vor allem einen neuen Look präsentierte, bessert er nun in mehreren Bereichen nach: Im Fokus stehen Performance, Sicherheit und KI.
Apple will die Lesbarkeit von Liquid Glass verbessern. Nutzer können die Intensität des Milchglaseffekts über einen Schieberegler an ihre Vorlieben anpassen. App-Icons wurden angepasst, damit sie schärfer erscheinen.
Das neue Betriebssystem soll sich durch die Bank schneller anfühlen. So starten Apps bis zu 30 Prozent schneller, verspricht Apple. Das gelte nicht nur für die eigenen, sondern auch für die von Drittanbietern. Fotos werden nach dem Aufnehmen bis zu 70 Prozent schneller geladen, Daten via AirDrop bis zu 80 Prozent schneller übertragen.
Wie die anderen Betriebssysteme bekommt iOS eine neue interne Suche samt Index. Das soll das Suchen über Spotlight sowie in Fotos und Mail deutlich beschleunigen.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Erziehungsexperten und Kinderärzten will Apple den Kinderschutz seiner Geräte deutlich verbessern. Dazu hat Apple die bisherige Schutzfunktion „Bildschirmzeit“ deutlich überarbeitet.
Die Verwaltung läuft über Apples Familienfreigabe des Apple-Accounts. Dort lassen sich Kinderaccounts erstellen, die verschiedene Inhaltsfilter mitbringen. Eltern können darüber etwa prüfen, welche Apps installiert oder welche Webseiten angesehen werden dürfen. Kinder können dabei Anfragen an die Eltern schicken, um den Besuch bestimmter Webseiten freizuschalten.
Über „Communication Safety“ will Apple sicheres Nachrichtenschreiben ermöglichen. Neue Personen, die sich nicht im Adressbuch des Kindes befinden, müssen von den Eltern erst bestätigt werden, bevor Kinder mit ihnen chatten können. Das soll Grooming vorbeugen. Auch die Inhaltsfilter der Nachrichten-App arbeiten strenger: Während diese bisher nur sexuelle Inhalte und Nacktheit ausgeblendet haben, greift der Filter nun auch bei Gewaltdarstellungen ein.
Eltern können künftig feste Zeiten vergeben, die die Kinder und Jugendlichen vor dem Gerät verbringen. Im „Screen Time Schedule“ lassen sich etwa Zeiten für Social Media, das Web oder Spiele festlegen. Obendrein können Eltern festlegen, welche Apps zu bestimmten Zeiten erlaubt sind und welche nicht. Abgerundet wird das Ganze durch Empfehlungen für Eltern, die von Expertinnen und Experten aus den Bereichen Medizin und frühkindlicher Entwicklung stammen sollen. Apple hat dazu seine Informationsseite für Eltern überarbeitet, die die Funktionen erklärt.