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Steam Machine: Valve passt das 4K-Hardware-Versprechen an
Auf der offiziellen Produktseite rudert der PC-Gigant bei der versprochenen Performance zurück. Erste Benchmarks offenbaren Schwächen gegenüber der PS5.
Seit Bekanntgabe des Preises und Veröffentlichungsplans der Steam Machine wird fleißig über alle möglichen Details diskutiert. Inmitten dessen wurde von Valve jetzt offenbar die Produktseite aktualisiert. Dort heißt es jetzt, dass die Hardware "bis zu 4K" mittels FSR schafft.
Zuvor war dort, wie IGN berichtet, noch von "4K-Gaming bei 60 fps mit FSR" die Rede. Auf der deutschen Produktseite zur Steam Machine spricht man von "4K-Gaming mit FSR-4.1-Unterstützung".
Zwar lässt sich mit dem Gerät je nach Spiel natürlich eine 4K-Auflösung erreichen, aber Valve bewegt sich mit dieser neuen Formulierung vermutlich lieber auf der sicheren Seite. Im Großen und Ganzen ist das Gerät zum Beispiel teurer als eine PlayStation 5, bietet jedoch weniger Leistung als diese.
IGN berichtet zum Beispiel von Benchmarks mit 007 First Light auf mittleren und hohen Details, 4K-Auflösung und FSR im Performance-Modus. Hier habe die Steam Machine im Schnitt 50 fps erzielt. Auf PS5 und Xbox Series X läuft das Action-Adventure unterdessen mit festen 60 fps. Auf der Steam Machine habe es stellenweise sogar Einbrüche in den 40er und 30er Bereich gegeben.
Die Formulierung "bis zu 4K mittels FSR" ist eine wichtige Einschränkung. AMDs FidelityFX Super Resolution (FSR) berechnet Spiele intern in einer viel geringeren Basis-Auflösung (oft nur 1080p oder 1440p) und skaliert diese erst anschließend künstlich hoch. Echtes, natives 4K-Rendering ist bei modernen Blockbustern auf einer Hardware dieser Preisklasse schwer darstellbar.
Dass die Steam Machine letztlich deutlich teurer ist als von Valve geplant, liegt an der anhaltenden RAM- und Speicher-Krise, die die Preise durch den Bedarf für KI-Hardware immer weiter nach oben treibt.
Die jüngste Folge dieser Entwicklung ist die gestern angekündigte, massive Preiserhöhung der Xbox Series X/S. Dabei deutete Microsoft zugleich an, dass die Preise in Zukunft noch weiter steigen könnten – und das gilt dann sicherlich nicht nur für die Microsoft-Konsole.
Dass Wohnzimmer-PCs wie die Steam Machine oder Konsolen wie die Xbox Series X so massiv im Preis steigen, ist eine direkte Folge des globalen KI-Booms. Technologiekonzerne kaufen den weltweiten Vorrat an schnellen Speicherchips für riesige Server-Farmen leer. Diese immense Nachfrage macht die Produktion klassischer Gaming-Hardware aktuell unverhältnismäßig teuer.