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Elon Musk: Techmilliardär attackiert Regisseur der Doku »Musk«
Der Techmilliardär und selbsternannte »free speech absolutist« Elon Musk attackiert die Macher eines kritischen Dokumentarfilms über ihn. In mehreren Beiträgen auf X, dem sozialen Netzwerk, das Musk gehört, wandte der 55-Jährige sich gegen den oscarprämierten US-Regisseur der Doku »Musk«, Alex Gibney, 72.
Dieser besitze, so Musk, »keinerlei Integrität« und sei ein »verbitterter alter Mann« . Der Kurznachrichtendienstbesitzer bezeichnete den Film als »Verriss, der sein Ziel verfehlt und die fatale Sünde begeht, vier Stunden lang langweilig zu sein« .
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»Musk« feierte vor Kurzem Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig und sorgte dort für Aufsehen. Vor Ort warnte Elon Musks Ex-Partnerin Ashley St. Clair, mit der er einen 2024 geborenen Sohn hat, bei einer Pressekonferenz vor dem Unternehmer. Er schüre demnach »Feuer, die in der realen Welt gar nicht existieren«.
St. Clair kommt auch in der Dokumentation zu Wort. Wie Regisseur Gibney sagte, sei es schwierig gewesen, Interviewpartner für die Doku zu finden. »Es herrschte eine enorme Angst davor, sich zu äußern – wirklich fast schon eine existenzielle Angst.«
Auf X nahm Musk auch Bezug auf Aussagen seiner Ex-Partnerin in Venedig. Laut St. Clair habe Musk ihr nach Ende der Beziehung 40 Millionen US-Dollar und eine monatliche Zahlung von 100.000 Dollar im Gegenzug für ihr Schweigen angeboten – was sie abgelehnt habe. Musk bestreitet dies. »Ihr wurde das nie angeboten« , schrieb er, »und sie ist dafür bekannt, falsche Behauptungen aufzustellen.«
Filmemacher Gibney in Venedig: »Es herrschte eine enorme Angst«
Medienberichten zufolge soll Musk zudem gedroht haben, Gibneys Produktionsfirma zu verklagen, weil im Film angedeutet werde, dass Musk seine Starlink-Satelliten eingesetzt habe, um die US-amerikanische Präsidentschaftswahl vor zwei Jahren zugunsten von Donald Trump zu beeinflussen. Wie NPR berichtet , soll Musks Anwalt konkret damit drohen, noch vor dem US-Kinostart des Films Mitte Oktober eine Verleumdungsklage einzureichen. Gibneys Produktionsfirma wies die Vorwürfe zurück.
Alex Gibney ist bekannt für große Porträtdokumentationen, die oft auch die politischen Dimensionen seiner Protagonisten ausleuchten. Er drehte zum Beispiel Filme über Steve Jobs und den russischen Oligarchen Michail Chodorkowski, der nach seiner Kritik an Wladimir Putin ins Gefängnis musste.