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Warhammer 40.000: Space Marine 3: Fortsetzung profitiert von der Technik aus Toxic Commando
Entwickler Tim Willits verspricht für das Sequel noch größere Schwärme, schlauere KI und riesige Areale. Warum die hauseigene Engine das perfekte Fundament liefert.
Das kommende Warhammer 40.000: Space Marine 3 soll auf technischer Seite von Arbeit profitieren, die zuvor vom Entwicklerstudio Saber Interactive für John Carpenter's Toxic Commando geleistet wurde.
"Es war ein gut gemachtes Spiel, das richtig Spaß machte", sagt Sabers Tim Willits im Gespräch mit IGN. "Es demonstriert unsere absoluten Stärken. Es beweist, dass Saber-Spiele großartige Koop-Erlebnisse für Freundesgruppen bieten. Es ist völlig überdreht und basiert auf unserer eigenen Technologie. Davon werdet ihr in Space Marine 3 noch viel mehr sehen. Man erkennt klar, wie sich unsere Engine weiterentwickelt. Für mich war dieses Projekt ein wichtiger Baustein für das Fundament unseres Studios. Wir vergrößern das Unternehmen, wir bauen unsere Projekte aus und wir entwickeln unsere Technologie stetig weiter."
John Carpenter's Toxic Commando ist ein Koop-Shooter von Saber Interactive, der von den Filmen des legendären Horror-Regisseurs inspiriert wurde. Spieler kämpfen darin mit Fahrzeugen und Schusswaffen gegen gigantische, physikbasierte Horden von Mutanten.
"Es geht um den Reifegrad der Technologie", deutet er im Hinblick auf Space Marine 3 an, auch wenn er sich mit Details noch zurückhält. "Ihr erlebt größere Schwärme, gewaltigere Areale und eine schlauere KI. Es gibt Fahrzeuge – die gab es in Space Marine 2 noch nicht. Ich sage nicht, dass wir in Space Marine 3 Autos einbauen werden. Ich sage nur, dass unsere Technologie stetig wächst und sich weiterentwickelt. Dadurch können wir uns auf fundamentale Technik-Säulen konzentrieren, die unsere künftigen Spiele wie Space Marine 3 oder Jurassic Park stützen. Beide Titel nutzen nämlich dieselbe Engine."
Wie konkret also Space Marine 3 davon profitiert, bleibt noch offen. Es ist aber bei Saber ein kontinuierlicher Prozess, seine Technologie von Spiel zu Spiel zu verfeinern. Insofern wirkt sich nicht nur die Arbeit am direkten Vorgänger auf den dritten Teil aus.
"Der Imperator liebt uns", sagt er im Hinblick auf das Sequel. "Wir sind die absoluten Lieblinge des Imperators. Ich kann nur sagen: Die Entwicklung von Teil 3 läuft hervorragend. Der zweite Teil war ein riesiger Erfolg. Unsere DLCs schlagen voll ein. Die Leute lieben die Mods. All das liefert dem Team unfassbar wichtige Erfahrungswerte. Wir wissen nun genau, was die Fans wirklich wollen, und stellen sicher, dass wir der wahren Essenz des Warhammer-40K-Universums treu bleiben."
"Der Erfolg von Space Marine 2 hat das Team richtig heiß darauf gemacht, den dritten Teil noch besser abzuliefern. Man spürt dieses Selbstvertrauen, diese Leidenschaft und diesen Tatendrang in jeder Ecke. Wenn man sich mit den Entwicklern unterhält, merkt man sofort: Sie sind voll in ihrem Element. Das begeistert mich unglaublich."
Während sich Focus Entertainments Mutterkonzern Pullup zuletzt eher verhalten zu Toxic Commando äußerte, sieht Willits das Ganze positiver: "Wir sind wirklich zufrieden damit", betont er. "Was die Meinung von Focus angeht: Sie sind ein börsennotiertes Unternehmen und müssen entsprechend kommunizieren. Das überlassen wir ihnen. Aber wir selbst freuen uns sehr über das Spiel. Wir haben neue Inhalte in der Pipeline und verzeichnen eine solide Spielerbasis."
"Der Titel hat mehr Leute in das Saber-Universum geholt. Damit meine ich Spieler, die sich in eines unserer Spiele verlieben und uns dadurch plötzlich auf dem Radar haben. Schaut euch Space Marine 2 an: Wir stehen bei 14 Millionen Spielern. Das ist absolut verrückt! Und erinnert euch an World War Z – das haben 30 Millionen Menschen gespielt. Das ist Wahnsinn. Mehr Leute haben dieses Spiel gespielt, als den Film gesehen oder das Buch gelesen haben. Das Spiel war für uns profitabel. Wir machen keine Verluste. Wir verlieren bei absolut keinem Projekt Geld."