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Diablo 5 & StarCraft: Warum Blizzard seine neuen Blockbuster so extrem früh ankündigt
Die Releases lassen noch Jahre auf sich warten. Blizzard-Präsidentin Johanna Faries will mit diesem Schritt inmitten von Krisenzeiten gezielt Vertrauen schaffen.
Auf der BlizzCon kündigte Blizzard gestern Diablo 5 sowie einen Open-World-Shooter zu StarCraft an. Beides sind jedoch Vorhaben, die noch in weiter Ferne liegen. Das fünfte Diablo ist für 2029 geplant, das StarCraft-Spiel für 2030.
Warum also die frühen Enthüllungen? Manche Fans rechnen schon mit möglichen Verschiebungen, was sicherlich nicht unrealistisch ist. Ob Blizzard die Termine am Ende einhalten kann, wird sich zeigen müssen.
Johanna Faries übernahm Anfang 2024 die Leitung von Blizzard Entertainment. Zuvor war sie jahrelang als General Manager für die lukrative "Call of Duty"-Franchise zuständig. Sie trat die Nachfolge von Mike Ybarra an, der das Unternehmen verließ.
Laut Blizzard-Präsidentin Johanna Faries verfolgt das Studio mit dieser Strategie jedoch ein klares Ziel: "Wir wollen Vertrauen in unsere größten künftigen Projekte ausstrahlen", erklärte sie im Gespräch mit Bloomberg. "Dieses neue Blizzard wird abliefern. Wir veröffentlichen Blockbuster, wir halten unsere Termine ein und wir ziehen alle an einem Strang, um diese Projekte zum Erfolg zu führen."
Es ist auch ein Zeichen angesichts der Entlassungswellen bei Microsoft, von denen Blizzard bislang verschont blieb. Dass das Studio auf seinen bisherigen Errungenschaften aufbaut und mehrere neue Projekte in der Pipeline hat, soll Zuversicht vermitteln.
Die BlizzCon sei für Fans und Mitarbeiter des Studios gleichermaßen "eine Art Oase und ein Moment der echten Freude". Faries' Fokus liegt darauf, "ein so gesundes Blizzard wie nur möglich aufzubauen".
"Genau das zu bewahren, war mein oberstes Ziel. Diese ganz besondere Zutat, die Blizzard sowohl kulturell als auch kreativ ausmacht. Wenn wir dabei auch noch starke Ergebnisse für Microsoft liefern, profitieren am Ende alle davon."