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Ukraine: Russische Drohne trifft Passagierzug nach Warschau
In der Ukraine ist ein Passagierzug von Kiew nach Warschau von einer russischen Drohne attackiert worden. Verletzt wurde dabei niemand. Auch eine Tankstelle in der Grenzregion zu Polen wurde getroffen.
Eine russische Drohne hat in der Ukraine einen Passagierzug auf dem Weg von Kiew nach Warschau getroffen. Nach übereinstimmenden Angaben aus der Ukraine und Polen wurde bei dem Angriff nahe der polnischen Grenze niemand verletzt. Die ukrainische Regierung wirft Russland einen gezielten Angriff vor. Polen zeigte sich angesichts der Attacken unmittelbar an seiner Grenze besorgt.
Nach Angaben der ukrainischen Eisenbahn wurde die Lokomotive des Passagierzugs am Sonntag beim Grenzbahnhof Jahodyn angegriffen. Die Passagiere seien rechtzeitig evakuiert worden. Nach Angaben des polnischen Bahnbetreibers PKP Intercity befanden sich 206 Fahrgäste an Bord.
Eine weitere Drohne schlug nach polnischen Angaben in der Nähe des Grenzübergangs Dorohusk-Jahodyn ein. Hier wurde eine Tankstelle in Brand gesetzt. "Wir nehmen solche Vorfälle äußerst ernst", erklärte der polnische Innenminister Marcin Kierwinski. "Die Lage wird fortlaufend überwacht", fügte er hinzu.
Nach ihrem Treffen mit Putin in Moskau sind die US-Sondergesandten Kushner und Witkoff zu nach Kiew gereist.
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Die Lokomotive geriet nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj durch den Angriff in Brand. Zudem sei eine Tankstelle beschädigt worden. Selenskyj warf Moskau vor, den Zug absichtlich angegriffen zu haben.
Der Zug konnte seine Fahrt später fortsetzen. Die polnische Eisenbahn teilte mit, sie habe ihn mit mehr als sechs Stunden Verspätung von der ukrainischen Seite übernommen.
Die ukrainische Staatsbahn warf Russland unterdessen systematische Angriffe auf das Eisenbahnnetz des Landes vor. Wegen landesweiter Attacken seien das Überwachungszentrum und das gesamte Personal der Bahn in höchster Alarmbereitschaft. Die Bahngesellschaft warnte vor möglichen Evakuierungen und Zugverspätungen sowie Umleitungen.
Selenskyj erklärte, Russland habe neben Bahnanlagen auch Energieinfrastruktur und Wohngebäude angegriffen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha forderte härtere Konsequenzen für Moskau. Die russischen Angriffe an der polnisch-ukrainischen Grenze seien mehr als eine Fortführung der Attacken auf die Ukraine. Der russische Präsident Wladimir Putin trage seinen "Terror" damit direkt an die Türen der EU und der NATO, schrieb Sybiha auf X.
Europamagazin
12.09.2026