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StarCraft-Shooter: Blizzard bestätigt düsteres Singleplayer-Erlebnis ohne Live-Service
Keine Live-Service-Elemente: Creative Director Dan Hay verspricht für 2030 ein klassisches, storygetriebenes Abenteuer, das 70 Jahre nach Teil 2 spielt.
Was genau erwartet uns in dem am Wochenende angekündigten StarCraft-Shooter? Bis 2030 soll es noch dauern, doch Creative Director Dan Hay verrät bereits erste Details.
Mit koreanischen Medien sprach er ebenfalls über das Spiel und deutet ein narrativ fokussiertes Abenteuer mit festem Ende an – Live-Service-Elemente sind wohl nicht zu erwarten.
"Wenn ich die grundlegende Struktur beschreiben müsste, die uns derzeit vorschwebt, handelt es sich um ein klassisches Kaufspiel – ein 'Box Product'", erklärt Hay. "Es ist ein storygetriebener Open-World-Shooter. Ihr erstellt einen Charakter, gebt ihm einen Namen und folgt seiner persönlichen Geschichte. Diese Story besitzt einen klaren Anfang, einen Mittelteil und ein Ende."
Dan Hay ist ein langjähriger Veteran der Spielebranche. Bevor er die kreative Leitung für das StarCraft-Projekt übernahm, prägte er über ein Jahrzehnt lang als Executive Producer maßgeblich die Open-World-Struktur der Far-Cry-Reihe bei Ubisoft.
"Ihr könnt frei umherwandern und eine fantastische Open World erkunden, aber unsere Geschichte hat ein klares Ende. Stellt es euch wie ein klassisches Einzelspielerspiel im Laden vor: Ihr kauft es, spielt es durch und erlebt die Handlung. Wir hoffen, dass die Spieler ihren Spaß daran haben und später wiederkommen. Zum jetzigen Zeitpunkt entwickeln wir definitiv kein Season-basiertes Spiel."
Dass die Veröffentlichung erst in mehreren Jahren erfolgt, bedeutet natürlich auch, dass sich Dinge noch ändern können. Es klingt aber nicht so, als wäre das der Plan.
"Wenn euch die passende Ausrüstung fehlt, zieht ihr einfach in die Welt hinaus, sammelt das nötige Zeug, rüstet eure Panzerung auf und versucht es noch einmal", erläutert Hay den Ansatz des Spiels. "Ich mag es, langsam durch die Gegend zu streifen, Dinge zu entdecken und auf unerwartete Wendungen zu stoßen."
Zudem spielt die Handlung deutlich in der Zukunft – rund sieben Jahrzehnte nach den Ereignissen von StarCraft 2.
"Dank dieses Zeitsprungs können wir völlig neue Geschichten, Abenteuer und Charaktere erschaffen", erklärt er. "Fraktionen, die früher ein bestimmtes Gesicht hatten, könnten in diesen 70 Jahren ihre Ansichten geändert haben, aneinandergeraten sein oder sich in Splittergruppen aufgeteilt haben. Diese Veränderungen bieten jede Menge Platz für frische Erzählungen. Uns ist extrem wichtig, eine neue Story zu erzählen und gleichzeitig die gewohnte düstere, dreckige Space-Western-Atmosphäre von StarCraft zu bewahren."