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Steam Frame: Valve nennt Preis und öffnet Warteliste für neue VR-Brille
Valves kabellose VR-Brille geht in den Vorverkauf. Wer sie haben möchte, muss sich in eine Warteliste eintragen und mindestens 1049 Euro einplanen.
Die Ungewissheit unter VR-Fans hat ein Ende. Preis und Verfügbarkeit der Steam Frame sind nun bekannt.
Nach langer Wartezeit ist der Startschuss für Valves kabellose VR-Brille Steam Frame endlich gefallen. Ab sofort können sich interessierte bis zum 17. September 2026 um 19 Uhr über Steam in eine Warteliste eintragen. Valve bietet zwei Versionen an, die sich lediglich in der Speichergröße unterscheiden. Die günstigste Ausführung mit 256 GB Speicher kostet 1049 Euro, die Variante mit 1 TB Speicherplatz gibt es für 1279 Euro. Beide Modellen sind per SD-Kartenslot erweiterbar und enthalten eine Standalone-Version von „Half-Life: Alyx“.
Beim Verkaufsmodell nutzt Valve ein neues Verfahren, um Scalper auszubremsen. Ähnlich wie bereits bei der Steam Machine werden die Geräte nicht direkt verkauft. Stattdessen müssen sich Interessenten in eine Warteliste für das gewünschte Modell eintragen. Eine doppelte Eintragung ist nicht möglich. Nach Ablauf der Frist am 17. September wählt Valve potenzielle Käufer nach dem Zufallsprinzip aus. Innerhalb eines Tages sollen die Auserwählten eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten und dürfen den Kauf innerhalb von 72 Stunden abschließen. Verfällt die Frist, wird der Platz neu ausgelost. Valve will dadurch verhindern, dass Bots die vorderen Plätze der Wartelisten blockieren.
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Wie viele Modelle im Vorverkaufszeitraum verfügbar sein werden und wann es Nachschub gibt, ist nicht bekannt. Valve kämpft seit der Ankündigung der neuen Hardware-Generation mit der durch den Aufbau immer neuer KI-Rechenzentren entstandenen Speicherknappheit. Schon bei der Steam Machine kämpfte das Unternehmen deshalb mit Preis und Verfügbarkeit. Auch der Start der Steam Frame verzögerte sich immer wieder und den ursprünglich gehandelten Preispunkt von unter 800 US-Dollar konnte Valve offensichtlich nicht halten.
Damit Valve zumindest ein Steam-Frame-Modell im Bereich um die 1000-US-Dollar-Marke anbieten kann, spart es offenbar am Lieferumfang. Bei beiden Speichervarianten fehlen Ladekabel und Netzteil. Ein zweites Kopfband, Controller-Schlaufen und ein Nasenstück gegen Lichteinfall lagert Valve in das optional erhältliche Ergonomie-Kit aus. Kostenpunkt: Knapp 69 Euro. Für das USB-C-Ladegerät mit festem Netzstecker ruft Valve 39 Euro auf. Korrekturgläser von Zenni sowie eine optionale Kamera, die Farb-Passthrough und damit Mixed Reality ermöglicht, sind als offiziell „Steam Frame Compatible“ gelistet. Auf den jeweiligen Herstellerseiten ist zum Zeitpunkt des Artikels aber lediglich die Kamera für 157 Euro erhältlich.
Die Steam Frame markiert Valves Rückkehr ins VR-Hardware-Geschäft nach über sechs Jahren und legt den Fokus klar auf Gaming. Das Headset arbeitet mit einem Snapdragon-8-Gen-3-Chip, 16 GB Arbeitsspeicher und läuft unter einer VR-Variante von SteamOS. Dadurch lassen sich Spiele sowohl autark auf der Brille als auch kabellos vom PC gestreamt nutzen. Ein spezieller 6-GHz-Funkadapter verspricht niedrige Latenz ohne aufwendige Netzwerkkonfiguration.
Das kabellose Streaming wird neben VR-Spielen auch herkömmliche Spiele aus der Steam-Bibliothek in die VR-Brille bringen. Diese stellt das Headset auf einer großen virtuellen Leinwand im physischen Raum dar. Welche Spiele auf der Steam Frame problemlos laufen, zeigt Valve über das „Verified for Steam Frame“-Programm. Zwei Eye-Tracking-Kameras erkennen, wohin Nutzer blicken, und optimieren die Streaming-Qualität im Fokusbereich, was Valve „Foveated Streaming“ nennt. Die LC-Displays lösen mit 2160 × 2160 Pixeln pro Auge auf und unterstützen Bildwiederholraten bis 144 Hertz, was im B