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Immer wieder sonntags KW 26: Blitzer und ooono, Gmail und länger Windows 10 und Neues von Home Assistant
Das Monatsende im Juni 2026 bringt noch einmal ordentlich Bewegung in die Tech-Welt. Google drehte unter anderem an zwei Stellschrauben und bringt sowohl die lang ersehnte Mail-Änderung nach Deutschland als auch eine tief integrierte Computersteuerung in die Gemini-Modelle.
Während Microsoft Windows-10-Nutzer mit verlängerten Sicherheitsupdates manche Nutzer aufatmen lässt, fliegen im Smart Home bei IKEA und Home Assistant die nächsten Neuerungen ein.
Und für die Straße gibt es einen handfesten Paukenschlag: ooono und Blitzer.de gehen getrennte Wege, was viele Autofahrer direkt betreffen dürfte. Was sonst noch so war? Wühlt euch gerne durchs Archiv, loder lest die Top 10. Bis denne!
Google erfüllt endlich einen der ältesten Nutzerwünsche und rollt die Funktion zur Änderung der primären Gmail-Adresse nun auch in Deutschland aus. Der Prozess erlaubt es, den Benutzernamen einer bestehenden @gmail.com-Adresse komplett zu tauschen, ohne dass Daten verloren gehen. Die alte Adresse bleibt dabei automatisch als Alias im Google-Konto erhalten, damit weiterhin alle Mails zuverlässig ankommen.
Ein echter Paukenschlag für Autofahrer: Blitzer.de hat das offizielle Ende der Partnerschaft mit ooono bestätigt, nachdem der Co-Driver-Hersteller die Zusammenarbeit aufgekündigt hat. Ab sofort fließen die offiziellen Daten von Blitzer.de nicht mehr in die ooono-Produkte ein, was die Qualität der Warnungen spürbar beeinflussen könnte.
Das Team hinter Home Assistant hat die Version 18.0 seines Betriebssystems freigegeben und verpasst der Smart-Home-Zentrale unter anderem einen topaktuellen Linux-Kernel. Neben einer optimierten Hardware-Unterstützung für den Raspberry Pi und x86-Systeme wurde vor allem der Installationsprozess radikal beschleunigt. Auch die Zuverlässigkeit bei der Erkennung von Matter-over-Thread-Geräten wurde unter der Haube verbessert.
Die Telekom spendiert ihren Mobilfunk-, Festnetz- und MagentaTV-Kunden aktuell ein nettes Entertainment-Schmankerl und verschenkt die Option „Paramount+ Basis“ für volle fünf Monate. Enthalten ist allerdings nur das werbefreie Basis-Abo in Full-HD-Auflösung, das sich flexibel über das Telekom-Kundencenter hinzubuchen lässt. Da das Ganze ohne Mindestvertragslaufzeit läuft, könnt ihr bei Nichtgefallen einfach vor Ablauf der Gratis-Phase per Mausklick kündigen.
Wer ohne Abo-Zwang und Cloud-Anbindung den Überblick über seine heimischen WLAN- und LAN-Geräte behalten will, bekommt mit „DeviceShelf“ ein schickes neues Desktop-Werkzeug an die Hand. Das Tool scannt das lokale Netzwerk und listet verbundene Clients übersichtlich in einer modernen nativen UI auf. Zum Start gibt es eine Einmallizenz zum Einführungspreis, bevor demnächst auch die passenden mobilen Apps erscheinen.
Überraschende Kehrtwende in Redmond: Microsoft dehnt den Support-Zeitraum für das betagte Windows 10 aus und liefert nun doch länger kostenlose Sicherheitsupdates für Privatnutzer. Angesichts der enormen weltweiten Verbreitung des Systems und der Hardware-Hürden von Windows 11 will man so Millionen ungepatchte Rechner im Netz verhindern. Ein Aufschub, der vielen Nutzern den Druck für einen schnellen Hardware-Neukauf nimmt.
Google schaltet im KI-Rennen den nächsten Gang ein und spendiert dem optimierten Modell Gemini 3.5 Flash eine direkte, native Steuerung für Desktop-Betriebssysteme. Die KI ist damit in der Lage, Mausbewegungen auszuführen, Klicks zu setzen und Texte in Anwendungen einzutippen, um komplexe Workflows vollautomatisch abzuarbeiten. Das Feature soll nach einer geschlossenen Entwicklerphase zeitnah für alle Workspace- und Pro-Nutzer freigeschaltet werden.