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Computex: Das Beste von der größten "Computer"-Messe
Was ist da los auf der Computex? c't 3003 hat den KI-Sirenengesängen widerstanden und fasst rational die Messe zusammen.
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Trotz der allgegenwärtigen KI-Massenpsychose gab es auf der Computex natürlich auch Produkte ohne KI. c’t 3003 hat die interessantesten herausgesucht.
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
Guckt mal hier, ich bin hier auf der Computex in Taiwan und was ich überhaupt nicht verstehe: Hier gibt es überhaupt nichts zum Thema KI! Scherz, es ist geradezu absurd, wie viel KI-Zeug einem hier begegnet. Das ist fast wie eine Karikatur. Ich wäre mir nicht mehr sicher, ob es überhaupt einen einzigen Stand gibt, wo nicht irgendwo AI dransteht. Und wie das eben so ist mit solchen Überhypes: Alle denken, sie müssen mitmachen. Wie hier zum Beispiel, der erste agentische Monitor. Ja, puh, ich habe zwischendurch wirklich laut lachen müssen – zeige ich euch gleich.
Tatsächlich hat man hier auf der Computex manchmal das Gefühl, als würde man direkt in ein KI-Rechenzentrum reingehen. Was ja auch Sinn ergibt, denn alle Firmen wollen da offenbar auch rein, also in das KI-Server-Business, weil gerade absurd viel Geld in den Bau von KI-Rechenzentren fließt. Dann werden die PC-Komponenten für Nicht-Rechenzentrum-Produkte knapp und teuer, vor allem Speicher. Weshalb immer weniger Privatleute PCs kaufen – ein Teufelskreis. Und hier auf der Computex sieht man nun, wie alle versuchen, um das KI-Ramageddon drumherum zu arbeiten. Wie kreativ die Branche das macht, seht ihr in diesem Video und außerdem auch noch ein paar andere sehr interessante Produkte hier auf der Computex. Bleibt dran.
Liebe Hackerinnen, liebe Internetsurfer, herzlich willkommen hier bei...
Ja, die Computex in Taiwan nannte sich ja mal die größte Computermesse der Welt. Ruhe in Frieden, CeBIT. Aber wenn man heute auf die Website geht, dann steht da gar nichts von Computern. Also, nur noch hinter AI steht „AI and Computing“. Und sonst steht da nur, Computex ist die führende globale Messe, fokussiert auf AIoT and Startups. AIoT, hä? Artificial Intelligence of Things. Ganz ehrlich, das habe ich vorher noch nie gehört. Aber okay, liegt vielleicht an mir. Egal, rein hier in die Computex zusammen mit meinen ganzen heise-Kolleginnen und Kollegen. Wir sind hier nämlich dieses Jahr mit einem riesigen Team aufgeschlagen. Nice!
Für mich war auf jeden Fall die größte Überraschung, dass es hier große Notebook-Neuvorstellungen gab, die tatsächlich standardmäßig mit 8 GB RAM in den Handel kommen. Noch vor einem Jahr gab es 8 GB nur in der absoluten Billig-Klasse für weniger als 100 Euro. Ab der Mittelklasse waren 16 GB Standard. Und nun gibt es das Acer Swift Air 14, das kommt in Europa für 800 Euro und zwar ausschließlich mit 8 GB, weil um die Preise niedrig zu halten, wird die Hauptplatine in hohen Stückzahlen nur in einer Konfiguration gefertigt, eben mit aufgelöteten 8 GB. So ist halt die Realität, kann man Acer jetzt auch nicht vorwerfen, die Firmen müssen um das KI-Ramageddon halt herum improvisieren. Auch Apple, die ja ihr offenbar ziemlich erfolgreiches MacBook Neo auch mit 8 GB für 700 Euro anbieten. Und Acer will da ziemlich offensichtlich in dieser MacBook-Neo-Zielgruppe wildern, das sieht man auch an der Werbung, die ja schon ein bisschen an Apple erinnert.