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Playstation 6: Produktionskosten belaufen sich bislang auf rund 1.000 US-Dollar
Die Herstellungskosten der PlayStation 6 sollen zuletzt deutlich gestiegen sein. Laut Insider KeplerL2 liegt der Produktionspreis inzwischen bei rund 960 US-Dollar. Durch weiter steigende RAM- und SSD-Preise könnte der Verkaufspreis auf über 1.000 US-Dollar klettern.
Die Diskussion um den möglichen Verkaufspreis der PlayStation 6 nimmt weiter Fahrt auf. Neue Berichte deuten darauf hin, dass die Herstellungskosten von Sonys kommender Konsolengeneration deutlich höher ausfallen könnten als bisher angenommen.
Auslöser der aktuellen Spekulationen sind Aussagen des Hardware-Insiders KeplerL2, der in der Vergangenheit mehrfach mit zutreffenden Informationen zu Konsolen-Hardware und Bauteilpreisen aufgefallen ist. Laut seinen Angaben soll die Bill of Materials – also die Summe der Material- und Komponentenkosten – seit März 2026 erheblich gestiegen sein.
Demnach lagen die geschätzten Herstellungskosten der PlayStation 6 im Frühjahr noch bei rund 760 US-Dollar. Innerhalb weniger Monate sollen diese Kosten jedoch um weitere 200 US-Dollar gestiegen sein. Aktuell würde die Konsole damit bereits etwa 960 US-Dollar allein an Materialkosten verursachen.
Besonders problematisch könnte die Entwicklung bei zwei zentralen Komponenten werden: Arbeitsspeicher und SSDs. Branchenanalysten erwarten, dass die Preise in diesen Bereichen weiter steigen könnten. Als wichtiger Faktor gilt der anhaltende Boom rund um Künstliche Intelligenz, der die Nachfrage nach Speicherlösungen massiv erhöht.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnten die Herstellungskosten der PS6 bis zum Marktstart sogar die Marke von 1.000 US-Dollar überschreiten. Einige Beobachter halten es daher für möglich, dass die tatsächlichen Produktionskosten langfristig sogar im Bereich von 1.400 bis 1.500 US-Dollar landen könnten.
Traditionell verkaufen Konsolenhersteller neue Systeme unter den eigentlichen Produktionskosten. Die Verluste werden später über Softwareverkäufe, digitale Inhalte und Abonnements ausgeglichen. Historisch lagen diese Subventionen jedoch meist bei etwa 100 bis 200 US-Dollar pro Gerät.
Sollten die aktuellen Schätzungen zutreffen, könnte Sony daher gezwungen sein, einen deutlich höheren Verkaufspreis anzusetzen als bei früheren Generationen. In der Branche wird bereits darüber spekuliert, dass die PlayStation 6 zum Marktstart die Grenze von 999 US-Dollar erreichen könnte. Je nach weiterer Entwicklung der Komponentenpreise wären sogar noch höhere Preise denkbar.
Wann die PlayStation 6 tatsächlich erscheint, ist weiterhin unklar. Verschiedene Gerüchte nennen derzeit das Jahr 2027 als möglichen Veröffentlichungszeitraum. Zuletzt machten zudem Spekulationen die Runde, wonach Sony den Launch aufgrund der stark gestiegenen Material- und Produktionskosten um mehrere Jahre verschieben könnte. Eine offizielle Bestätigung von Sony gibt es bislang jedoch nicht.