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iPhone Duo im Hands-on: Die beste erste Generation faltbares Smartphone
Apple bietet mit dem iPhone Duo sein erstes faltbares Smartphone an. Andere Unternehmen sind da schon weiter, etwa Samsung mit der bereits achten Generation. Doch gleich im ersten Anlauf macht Apple mit dem Duo sehr viel richtig und verdeutlicht im Hands-on, wie wichtig es ist, dass Hard- und Software im selben Haus entstehen.
Nach der Präsentation in Cupertino und ersten Hands-on-Berichten direkt im Nachgang der Keynote hatte in Berlin jetzt auch ComputerBase die Möglichkeit, das erste Mal auf (kurze) Tuchfühlung mit dem iPhone Duo zu gehen und einen Ersteindruck von Apples faltbarem Smartphone zu gewinnen. Bestellen kann man das Duo ab dem 16. Oktober zu Preisen ab 2.299 Euro, erhältlich sein wird es eine Woche später ab dem 23. Oktober.
Ein faltbares Smartphone von Samsung hatte die Redaktion das erste Mal im Herbst 2019 in der Hand. Sieben Jahre später hat sich jetzt auch Apple dazu entschlossen, diesen für das Unternehmen neuen Formfaktor anzubieten. Apple will dabei aber vieles anders machen, nicht einfach das Format der Mitbewerber übernehmen, sondern einen eigenen Weg beschreiten. Das Duo sollte nämlich nicht einfach aussehen wie zwei nebeneinander platzierte Smartphones, also geöffnet kein quadratisches Display aufweisen.
Ergebnis bei Apple sind stattdessen 5,4 Zoll und 7,6 Zoll große Display, die annähernd dem DIN-Format von Papier (1:√2) entsprechen. Das Seitenverhältnis entspricht sowohl geschlossen als auch geöffnet 1,4:1. Das ist nicht das iPad-Format, das bei 4:3 oder umgerechnet 1,33:1 liegt. Zwischenzeitlich haben auch andere Unternehmen erkannt, dass das bisherige Format vielleicht nicht das richtige bzw. nicht für jeden Anwender das richtige ist. Samsung fährt mit dem Galaxy Z Fold 8 (Test) nun ebenfalls eine andere Strategie, auch das Xiaomi 18 Fold nutzt nicht mehr geöffnet das quadratische Format.
Was Apple direkt im ersten Anlauf sehr gut gelungen ist, ist vor allem das stufenlose Scharnier und wie sich der Faltvorgang über alle Winkel hinweg anfühlt. Nimmt man das Duo in die Hand und will es öffnen, lässt sich dieser Vorgang im ersten Schritt mit vergleichsweise geringem Widerstand initiieren. Noch mehr: Die Federn im Scharnier drücken das Duo sogar leicht auf und laden damit sozusagen zum weiteren Öffnen ein. Daraufhin baut sich aber schrittweise ein größerer Widerstand auf, bevor die beiden Hälften des Smartphones schließlich mit sattem Klick ihre finale Position einnehmen. In die entgegengesetzte Richtung schließt das Duo mit solidem „Plopp“, das von Magneten unterstützt wird.
Dazwischen haben Nutzer die freie Wahl, mit welchem Winkel die beiden Hälften ihre Position halten sollen. Es gibt beim iPhone Duo keine Schwelle, ab der sich das Smartphone selbst öffnet oder schließt, sodass es in Zeltform oder wie ein offenes Buch aufgestellt und im Standby zum Beispiel als Wecker genutzt werden kann. Auch andere Modi wie ein kleines Notebook mit Tastatur unten und Inhalt oben oder als Videoplayer mit Splitscreen-Ansicht werden unterstützt. Bei geringem Winkel teilt sich die Tastatur zudem auf den linken und rechten Bereich des Displays auf, davon abgesehen wird sie sowohl im Quer- als auch im Hochformat über die volle Breite dargestellt.
Das Gehäuse fertigt Apple analog zum iPhone Air aus (zu 85 Prozent recyceltem) Titan, um Gewicht zu sparen und dennoch die Stabilität zu gewährleisten. Es wird in den zwei Farben „Sternenweiß“ und „Nachthimmel“ von Apple angeboten.
Leicht ist das Duo mit 254 g nicht, es fühlte sich zum Hands-on-Termin jedoch ebenso wenig übermäßig schwer an. Zum Vergleich: Das iPhone 18 Pro Max wiegt mit 249 g ähnlich viel, dieses Modell ist aber auch 18 g schwerer als das iPhone 17 Pro Max (Test) geworden. Beim iPhone Air sind es nur 165 g.
Apple bezeichnet das Duo als das bislang dünnste iPhone. Gemeint ist damit der geöffnete Zustand mit 5,2 mm – das iPhone Air kommt auf 5,64 mm. Von diesem Modell konnte Apple den ein oder anderen Aspekt lernen, wie Tom Marieb, der neue Leiter d