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heise+ | Extraschnelles Netz: Zwei USB-C-Adapter für 10-Gbit/s-Ethernet im Vergleich
Ins 10GE-LAN per USB? Das geht, aber je nach Adapter- und PC-Typ gut, halbgut oder gar nicht. Wir klären, wer welchen Adapter braucht.
Wer einen PC mit extraschnellem 10-Gbit/s-Ethernet ins Netzwerk einbinden will, steckt idealerweise eine preisgünstige PCI-Express-Karte in einen freien PCIe-Slot. Notebooks beispielsweise haben aber keinen und auch bei stationären Rechnern ist es einfacher, einen 10GE-LAN-Adapter per USB-C anzuschließen.
Dafür findet man reichlich Angebote: Die günstigsten Exemplare kosten nur noch 80 Euro. Das ist zwar kein Sonderangebot und rund 30 Euro teurer als die billigste 10GE-fähige PCIe-Karte. Es ist aber auch längst nicht mehr so kostspielig wie die ersten von uns getesteten Thunderbolt-Adapter mit USB-C-Anschluss und Preisen um 200 Euro. Die jüngste Inkarnation liegt preislich sogar noch höher. Dieser Adaptertyp koppelt einen klassischen PCI-Express-Netzwerkchip über eine Thunderbolt-Bridge an kompatible Rechner. Jedoch haben nur sehr wenige ältere Desktop-PCs Thunderbolt-Buchsen und auch an billigen Notebooks findet man sie selten.
Kürzlich kam eine technisch einfachere Variante auf den Markt, die mit einem einzelnen Baustein arbeitet. Das hat Vor- und Nachteile, die wir im Folgenden aufdröseln. Denn der USB-C-Stecker verspricht zwar universelle Einsetzbarkeit. Aber je nach Fähigkeit des PCs funktioniert mal nur der eine, mal nur der andere Adaptertyp, und auch nicht immer mit vollem Durchsatz. Das haben wir unter zwei Betriebssystemen ausprobiert und auch den Durchsatz gemessen.
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